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Gemeinschaftsbauten: Kölner Architekturpreis 2014

Die diesjährigen Preisträger des KAP überzeugten die Jury nicht nur mit moderner Formensprache, baukünstlerischer Qualität und Nachhaltigkeit. Sie bewiesen auch ein besonderes Feingefühl für den Stellungswert von zeitgenössischen Bauten im Kontext der Gesellschaft. Hinsichtlich der »Qualität des Planens und Bauens« wurden sowohl die beteiligten Architekten, als auch die involvierten Bauherren gelobt.

Ort: Kölnischer Kunstverein, Riphahn-Saal, Hahnenstraße 6, 50667 Köln
Dauer: 21. – 26. September 2014, täglich 11–18 Uhr

Der Kölner Architekturpreis gehört zu den ältesten Architekturpreisen Deutschlands. Zusammen mit Vertretern des BDA Köln, des Kölnischen Kunstvereins, des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen und des Architekturforums Rheinland, macht es sich die KAP e.V. seit 1967 zur Aufgabe, "die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Umwelt zu heben und zu fördern".

Unter den in diesem Jahr eingereichten 89 Projekten wurden fünf Preise und sechs Anerkennungen vergeben. Sie umfassen ein breites Spektrum an Bauaufgaben. Prominente Bauten wie die Immanuel-Kirche von Sauerbruch Hutton wurden ebenso ausgezeichnet wie alltägliche Projekte: der Umbau eines Einfamilienhauses, die Realisierung einer Baugruppen-Wohnanlage, die Umgestaltung eines städtischen Platzes und die Neubau-Siedlung »am Buchheimer Weg«.

Die fünf Preise gingen an nachfolgende Projekte:

Projekt: Immanuel-Kirche
Architekt: Sauerbruch Hutton
Bauherr: Evangelische Brückenschlag-Gemeinde
Ort: Köln-Flittard/Stammheim

Sauerbruch Hutton, Kirche, Annette Kisling, Innenaufnahme, Holzrahmen, Holz
Innenaufnahme der Sauerbruch Hutton. Foto: Annette Kisling



Projekt
: Kleines Haus Blau Umbau/Neubau eines Einfamilienhauses, Hürth
Architekt: BeL Jörg Leeser, Anne-Julchen Bernhardt
Bauherr: Sirit und Dirk Breuer

Außenaufnahme, Kleines Haus Blau, Veit Landwehr, BeL Jörg Leeser, Anne-Julchen Bernhardt
Außenaufnahme »Kleines Haus Blau«. Foto: Veit Landwehr



Projekt:
Wohnbebauung für die Baugruppe »Baufreunde« auf dem ehem.
Kinderheimgelände in Köln-Sülz
Architekt: office03 // waldmann & jungblut gbr
Bauherr: Baugruppe „Baufreunde“ WEG, vertreten durch Dr. Jan Scholzen

office03, waldmann & jungblut gbr, Eckhaus, Wohnbebauung, Baufreunde, Habermann und Foehr
Eckhaus der Wohnbebauung »Baufreunde«. Foto: Habermann und Foehr



Projekt
: Neugestaltung des L.-Fritz-Gruber-Platzes in Köln
Architekt: scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf
Lichtplanung: Burkhard Wand Lichtplanung, Hamburg
Bauherr: Stadt Köln – Stadtplanungsamt

Gereon Holtschneider, L.Fritz-Gruber-Platz, Platz, scape Landschaftsarchitekten
Aufsicht auf den L.Fritz-Gruber-Platz. Foto: Gereon Holtschneider



Projekt
: Siedlung Buchheimer Weg, Köln. Ersatz-Neubau einer 50er-Jahre Wohnsiedlung
Architekt: ASTOC Architects and Planners, Köln
Landschaftsarchitekt: urbane gestalt johannes böttger landschaftsarchitekten, Köln
Bauherr: GAG Immobilien AG, Köln

Siedlung Buchheimer Weg, Köln, Jens Willebrand, ASTOC Architects and Planners
Siedlung Buchheimer Weg, Köln. Foto: Jens Willebrand


Jurymitglieder
Emanuel Christ (Christ & Gantenbein Architekten, Basel)
Laura Fogarasi-Ludloff (Ludloff + Ludloff Architekten, Berlin)
Christoph Elsässer (Universität Heidelberg)
Joachim Krausse (IKKM Weimar)
Anna Viebrock (Bühnenbild Anna Viebrock)

weitere Informationen

www.koelnerarchitekturpreis.de

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