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Geothermie: Kupferrohre im Museum

Für die Fassade des Museums wählte das Hamburger Studio Andreas Heller Architects & Designers, das für die Planung des Gesamtensembles zuständig war, eine Verkleidung aus gasgebrannter Baukeramik, die sich an dem ortstypischen Stil orientiert.

Die Energieversorgung des Gebäudes basiert auf Geothermie mit Wasser-Sole-Wärmepumpen. Im Neubau wurde das Niedertemperatursystem mit einem Fußbodenheiz- und -kühlsystem von Wieland-Werke kombiniert. Wärmeenergie wird während der Heizperiode durch die »cuprotherm-CTX«-Kupferrohre auf einer Gesamtlänge von 6.550 m in die Räume verteilt, im Sommer trägt die Geothermieanlage, die mit der Lüftungsanlage des Gebäudes gekoppelt ist, zur Kühlung bei. Der Werkstoff Kupfer punktete bei den Planern aufgrund der dauerhaft sauerstoffdiffusionsdichten und langlebigen Eigenschaften, zudem sind die Rohre aufgrund guter Biegsamkeit und geringer Wanddicke mit fest haftender Ummantelung besonders verlegefähig.

Weitere Informationen: Wieland-Werke AG, Ulm

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Fußbodenheiz- und -kühlsystem von Wieland

Foto: Thomas Radbruch/Europäisches Hansemuseum

Fußbodenheiz- und -kühlsystem von Wieland

Foto: Schlüter + Thomsen Ing.gesellschaft mbH & Co. KG

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2016
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