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Gewerkeübergreifend vernetzt

Mit der Lauswiesenhalle im schwäbischen Schorndorf hat das Büro Schlotz Gebäudetechnik ein Musterbeispiel für die gewerkeübergreifende Anlagensteuerung realisiert. In der nach Passivhausstandard geplanten Dreifeld-Sporthalle ermitteln KNX-Kombisensoren die Raumtemperatur, Luftfeuchte- und CO2-Werte und stellen die Daten mehreren Gewerken (Heizung, Lüftung, Elektro) gleichzeitig zur Verfügung.

Als zentrale Steuereinheit des Systems dient ein FacilityServer von Gira. Er »weiß« genau über die Belegung der Halle Bescheid, da das System den Outlook-Terminkalender automatisch auswertet. Sportler erhalten nur während der Belegzeiten per Fingerabdruck Zutritt zur Halle. Die Beleuchtung wird durch Präsenzmelder gesteuert und per DALI-Konstantlichtregelung unabhängig vom Tageslichtangebot auf 500 Lux gedimmt. Benötigen z. B. die Tischtennisspieler mehr Licht, können sie dies an einem Touchdisplay selbst regulieren.

Eine Gira-Wetterstation auf dem Dach erfasst überdies die Wetterdaten und steuert die Jalousien entsprechend. Der FacilityServer errechnet zudem die Position der Sonne und kippt die Lamellen so, dass die Halle blendfrei beleuchtet wird. Auch für die Verbrauchserfassung ist das Automationssystem zuständig. Die Daten werden automatisch formatiert und in einem Energiebericht für die Stadtverwaltung gespeichert, so dass das Ablesen vor Ort entfällt.

Weitere Informationen: Gira Giersiepen GmbH & Co. KG

Kurze Werbepause

FacilityServer von Gira

Foto: Hersteller

FacilityServer von Gira

Foto: Hersteller

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2016
Green 1/2016

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