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Gläserner Aufzug von Riedl

Gläserner Aufzug: Dezentes Hightech

Die Architekten Prof. Paul Pfann und Günther Blumentritt errichteten 1897 für den Hauptmann Oskar Bischoff eine Villa im barockisierenden Jugendstil im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Eines der architektonischen Highlights ist der auffällige Rundturm mit dekorativem Ziergitter auf dem Dach. Der Turm dient als Treppenhaus mit aufwendig an der Außenwand befestigten, frei schwebenden Stufen. Durch die hohen Geschossdecken ist der Weg über die Treppe bis zum Dachgeschoss der dreistöckigen Villa jedoch spürbar anstrengend. Da der nutzbare Durchmesser des Treppenauges sehr klein ist und der Schachtkopf nur 2,48 m misst, konnten keine Standardaufzüge eingebaut werden. Riedl nahm sich dieser Herausforderungen an, die u.a. auch die Einhaltung des Denkmalschutzes umfasste. Der Ansatz war, für eine größere Grundfläche ein achteckiges Stahlgerüst zu konstruieren. Eine Spezialfirma kürzte die Treppenstufen um 10 cm. Somit konnten 20 cm Durchmesser gewonnen werden und der passgenaue Einbau des gläsernen Aufzugs für vier Personen in das historische Treppenhaus gelang. Weitere Informationen: Riedl Aufzugbau GmbH & Co. KG, Feldkirchen

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2015
Bauen mit Stahl

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