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Arquitectura-G, Cilleros, Spanien, José Hevia

Grafische Anmutung: Umbau eines Wohnhauses in Cilleros

Tiefrot leuchtende Deckenuntersichten sind der einzige äußerliche Hinweis auf den Umbau des alten Wohnhauses im westspanischen Cilleros. Dabei erhielt das schmale Gebäude ein asymmetrisch liegendes Atrium, das Licht und Luft ins Innere bringt und einer Birke knapp bemessenen Raum bietet. Vom nur durch eine öffenbare Glaswand unterteilten Erdgeschoss gelangt man über die rückwärtige Treppe in die Küche und das darüber liegende Wohnzimmer. Die beiden Schlafräume auf der anderen Seite des Atriums sind jeweils durch ein eingestelltes Bad abgeschirmt es gibt keine Türen. Sämtliche alte Holzbalken ersetzten die Architekten durch eine zwischen den Wänden spannende Stahlkonstruktion, wobei sie die neuen Decken an die unterschiedlichen Fensterhöhen von Straßen- und Gartenfassade anpassen mussten. Diese 40 cm Höhenversprung nimmt ein an den Deckenkanten umlaufender Gitterrost auf, der dadurch in den beiden tiefer liegenden Räumen als Sitzbank dient. Die Räume leben vom grafisch anmutenden Zweiklang aus weiß getünchten Wänden und weiß lackiertem Stahl sowie den keramischen Deckenelementen, deren Rot durch einen klaren Fülllack in seiner Intensität noch gesteigert wurde. Im Verbund mit dem Aufbeton ergeben sich nur 15 cm dünne Decken, die die Konstruktion ablesbar lassen und dem engen Raum Leichtigkeit und Eleganz verleihen.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 12/2016
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