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Großflächige Verglasung bei der School of Arts

In der neuen School of Arts der Kent University sorgen »Okatech«-Isoliergläser von Okalux für ästhetischen Sonnenschutz bei gleichzeitig hoher Tageslichtausbeute. Das Jarman Building am Canterbury Campus der University of Kent beherbergt nun alle Bereiche der School of Arts. Zuvor waren die Studiengänge Theater, Film und Visual Arts auf zehn unterschiedliche Gebäude
auf dem Campus verteilt, die mittlerweile weder die räumlichen noch die technischen Anforderungen an ein modernes Studium erfüllen konnten.

Das Architekturbüro HawkinsBrown aus London brachte das komplexe Raumprogramm in einem schlichten, quaderförmigen Bau mit drei Geschossen unter, der dem lang gezogenen Platz an der University Road einen räumlichen Abschluss gibt. An Nord-, West- und Ostseite schützt eine Vorhangfassade aus Metallschindeln, die nur von schmalen Fenstern unterbrochen wird, vor neugierigen Blicken. An der Südseite hingegen öffnet sich die School of Arts mit einer zweigeschossigen Glasfläche, die an beiden Seiten ca. 2,70 m über Eck geht. Solch großflächige Verglasung, noch dazu an der Südseite, birgt die Gefahr der Überhitzung. Es erfordert einen effektiven Sonnen- und Wärmeschutz. Der offene Charakter und die Sichtbeziehungen nach außen sollten aber erhalten bleiben.

Das Okatech-Isolierglas mit einer Metalleinlage im Scheibenzwischenraum erlaubt individuelle Gestaltung bei leistungsfähigem Sonnenschutz. Es verfügt über eine große Auswahl an unterschiedlichen Designs, Metalldrahtgeflechten, Streckgittern und Lochblechen. Im Dreischeibenaufbau mit Sonnen- und Wärmeschutzbeschichtung erreichen die Isoliergläser U-Werte zwischen 1,0 und 1,5 W/m2K. Die Architekten entschieden sich für Aluminium-Streckmetall. Die Einlage ermöglicht eine hohe Lichttransmission und ungehinderte Blicke nach draußen. Unterstützt wird die großzügige Wirkung der Glasfassade durch die Structural-Glazing-Konstruktion.

Die Pfosten-Riegel-Konstruktion befindet sich hinter den Isolierglasscheiben, die dafür im Siebdruckverfahren mit einem umlaufenden schwarzen Rand versehen wurden. Gläser, die sich vor Wänden befinden, sind zudem auf der Rückseite vollflächig grau bedruckt. »Okatherm«-Funktionsgläser sorgen in den Fenstern der Südfassade für optimalen Sonnenschutz, verringerte Blendung sowie gute Wärmedämmung. Mit dem eingesetzten 2-Scheiben-Aufbau werden U-Werte ab 1.0 W/m2K erreicht. An der Eingangsfassade entsteht tagsüber je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel ein spannender Wechsel zwischen Offenheit und Geschlossenheit. Abends, wenn das Licht von innen nach außen fällt, gewährt die Fassade tiefe Einblicke in die Foyerbereiche.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 9/2010

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