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Großzügige Eleganz mit vorgefertigtem Beton

Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH
Alle Fotos: Hersteller

Das Bauvorhaben Keller in der Nähe des alten Rheinufers, gestaltet vom Schweizer Büro Joshua Loher, zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten das Planen mit vorgefertigten Bauelementen bietet. Wohnhaus und Gästehaus wurden von Anfang an in Elementen gedacht und das Thema wurde konsequent in Betonfertigteilen umgesetzt. Die zwei wichtigsten Entwurfselemente waren die Platte und die Fuge. Die vertikalen Platten wurden dabei mit so großem Fugenabstand zueinander angeordnet, dass sich die Fugen zu Öffnungen erweiterten, die mit Glas gefüllt wurden. Geschlitzte Platten in den Außenbereichen bieten Lichteinfall und trotzdem Sichtschutz. Die hohe Präzision, die durch die Vorfertigung erreicht wurde, unterstreicht die Eleganz und die gestalterische Kraft der Baukörper.

Die Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH lieferte für dieses Projekt 600 m2 Doppelwand, 1200 m2 Elementdecke sowie 500 m2 »Green-Code-Thermowand« mit einem U-Wert von 0,15 W/m2K bei einer Wandstärke von 45 cm. Mit dem Wandaufbau – vorgefertigte Außenschale, integrierte Kerndämmung, Betonverguss, Gitterträger und vorgefertigte Innenschale – lassen sich die Energiestandards im Wohnungsbau ebenso erreichen wie die Anforderungen an Termin- und Kosteneffizienz im Gewerbebau. Die vorgefertigten Bauelemente bieten dem Planer dabei größte Gestaltungsfreiheit. Alle Elemente werden individuell nach Kundenwünschen im Werk produziert. Die Herstellung erfolgt automatisiert, computerüberwacht, rationell und umweltschonend.

Das volle Potenzial des Green-Code-Systems kommt in der Kombination von Thermowand und Klimadecke zur Entfaltung. Wände und Decken wirken gemeinsam als Speichermassen für Heizung und Kühlung. Kein Heizkörper schränkt mehr die Gestaltung der Räume ein, Möbel sind frei platzierbar. Der hohe Anteil an Wärmestrahlung bei Klimadecken sorgt für konstante Raumtemperaturen, verbunden mit einem angenehmen Raumklima. Im Kühlfall funktioniert das Prinzip genau entgegengesetzt. Die von kaltem Wasser durchflutete Decke nimmt dann die Wärmestrahlung aus dem Raum auf. Da nahezu keine Luftströmung auftritt, eignet sich das System auch für hygienesensible Bereiche wie Kindergärten oder Krankenhäuser sowie für Reinraumproduktion und Forschungseinrichtungen.

Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2015

Massive Bauten

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