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Gute Architektur und Zustimmung durch Öffentlichkeit

Am 13. Februar 2008 wurden in Mainz die detaillierten Pläne für das Wohn-, Geschäfts- und Bürohaus am Markt der Öffentlichkeit vorgestellt. Verantwortlich für den Entwurf ist Architekt Massimiliano Fuksas, der aber leider wegen einer vorverlegten Abflugerlaubnis seines Privatjets sein Projekt nicht selbst vorstellen konnte.

Das Interesse an den Mainzer Markthäusern gegenüber dem Mainzer Dom war aber dennoch mit rund 150 Besuchern sehr hoch. Nachdem der italienische Stararchitekt nicht selbst vor Ort war, schickte er den Projektverantwortlichen seines Frankfurter Büros Jens Vorbröker zur Vorstellung der Pläne und des Modells.

Angestrebt ist mit der vorgesehenen Mischnutzung laut Vorbröker ein "Leben über den ganzen Tageszyklus hinweg“. Die Wohnungen in dem fünf- bis sechsgeschossigen Gebäudekomplex, insgesamt 19 Einheiten in Größenordnungen zwischen 60 und 150 Quadratmetern liegen im oberen Atriumsbereich, also in den Etagen 2 bis 5. Mit hochwertigem, kleinteiligen Einzelhandel, einer Gastronomienutzung und gewerblichen Büroflächen ist der Grundstock für ein attraktives Gebäude, das abends nicht verwaist, perfekt.

Und das kam auch bei den Mainzer Bürgern überwiegend gut an. Es scheint als habe Fuksas, trotz der modernen Fassadengestaltung mit hell lasiertem Terracotta an den Seiten und Dachflächen, den Spagat zwischen aktueller Architektursprache und positiver Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit an solch einem prominenten Platz geschafft.

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