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Hideaway mit exklusiver Badgestaltung

Bette, Hotel, Wellness
Foto: Lucas Müller, Berlin

Harmonisch eingebettet in die ausgedehnten Weinlagen der Pfälzer Weinstraße liegt der Ketschauer Hof mit langer Geschichte und Tradition. Wichtigster Bau der weitläufigen Anlage ist das Herrschaftshaus, das um 1770 vom kurpfälzischen Hofarchitekten Franz Rabaliatti erbaut wurde, der auch die berühmte Mannheimer Jesuitenkirche gestaltet hat. 2002 wurde das ehemalige Winzeranwesen von Bassermann-Jordan vom Neustädter Unternehmer Achim Niederberger übernommen, um es durch einen Bestands erhaltenden Umbau zu einem Hideaway der Spitzenklasse mit Hotel, Gourmet-Restaurant, Weinbistro und Veranstaltungsräumen zu machen. Elemente historischer Baukunst und moderne Innenarchitektur verbinden sich hier zu einem Ensemble mit Charakter.

Nach behutsamen Umbauarbeiten wurden 2006 zunächst das Gourmet-Restaurant und das Weinbistro eröffnet. Die Verbindung mit sorgfältig erhaltenen und integrierten Details der historischen Bausubstanz motivierte die Zeitschrift Feinschmecker dazu, das Gourmet-Restaurant zu einem der zehn schönsten Restaurants Deutschlands zu küren. Das Magazin Capital wählte es 2008 unter die 100 Besten. Gleich im Eröffnungsjahr wählte der Gault Millau den Küchenchef und Geschäftsführer Alexander Hess zu den »Entdeckungen des Jahres in Rheinland-Pfalz«. Seit 2008 gehört Alexander Hess zu den Jeunes Restaurateurs Deutschlands, der Vereinigung junger Spitzenköche.

Nach weiteren Umbauarbeiten eröffnete Mitte 2009 das Hotel Ketschauer Hof, ein kleines, exklusives Boutique-Hotel, das seinen Gästen ein exklusives Ambiente und höchsten Komfort bietet. 13 Suiten und fünf Doppelzimmer sowie ein kleiner, aber feiner Wellness- und Kosmetikbereich sind ausgerichtet auf die Wünsche eines anspruchsvollen Publikums. So bietet die größte Suite mit 86 m2 und 32 m2 großer, privater Terrasse neben dem Blick auf Feigen- und Zitrusbäume hochwertige Design-Möbel und einen großzügigen Wohnraum mit modernem Kamin. Der ursprüngliche Parkettboden schafft eine behagliche Villenatmosphäre. Alle Suiten und Doppelzimmer erhalten durch die hohen Decken des traditionsreichen Herrensitzes mit filigranem Stuck eine großzügig und luftig wirkende Raumatmosphäre. In einigen Suiten ist den Wohnraum eine frei stehende Wanne von Bette integriert, die lediglich durch eine transparente Glaswand abgetrennt ist.

Das Team der bost group berlin legte bei der Gestaltung Wert auf einen spannungsvollen Gegensatz zwischen dem historischen Gebäude und moderner Innenarchitektur. So bildet die ursprünglich erhaltene Lobby mit prachtvoll verzierter Kirschholzvertäfelung an Wänden und Decke und avantgardistischem Interieur einen reizvollen Antagonismus. Auch die Einrichtung der Suiten und Zimmer ist als Gegenpol zur historischen Atmosphäre der Räume geprägt von klaren Linien und schlichter Eleganz. Mit weißer Ausstattung und Accessoires, zartgrauen Wänden, hochwertigen Bädern mit Travertin-Marmor und Whirlpools stehen sie für zeitgemäßen Luxus. Entsprechend entschieden sich die Architekten in sechs -Suiten für die freistehende Wanne »Bette-Starlet Oval« Comfort«, in weiteren Suiten alternativ für die Einbauversion »Bette -Starlet Flair Oval, alle ausgestattet mit Bette-Whirlsystemen. In den Wohnbereichen der Zimmer vermitteln 6 m lange Dielen aus hell behandelter, einheimischer Eiche Wärme und Natürlichkeit. Technische Raffinessen wie Sound-Entertainment-Systeme von Bose, Fernseher im Bad, Flatscreens und -interaktives Fernsehen sorgen für zusätzlichen Komfort.

Foto: Lucas Müller, Berlin
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2009

Umnutzung, Ergänzung, Sanierung

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