You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken
Foto: Thomas Lang

Holzfenster zum Hof: Sanierung eines Bürogebäudes in Paris

Das umgebaute Bürohaus steht an der Avenue Parmentier unweit des Pariser Friedhofs Père Lachaise. Von der Straße aus ist es indessen nicht zu sehen, sondern verbirgt sich komplett im Inneren des Haussmann’schen Straßenblocks. Seine Hauptfassade geht auf einen Innenhof hinaus, und die vier Gebäudeflügel umschließen ihrerseits einen weiteren, kleineren Patio. Ursprünglich geht das Gebäude auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Seine heutige Größe erhielt es jedoch erst durch eine Erweiterung in den 70er-Jahren.

Damals entstanden auch die glatten, mit Aluminiumblech verkleideten Bandfassaden zum Innenhof und zum Patio, die mit den historischen Bauten ringsum so gar nicht harmonisieren wollten. Ihnen galt das Hauptaugenmerk der Architekten bei der Umgestaltung: Die Fenster wurden spürbar vergrößert und die Brüstungsfelder der Eingangsfassade mit Holzlamellen verkleidet, die durch dazwischen angebrachte, schwarz lackierte Stahlringe stabilisiert werden. Die Lamellenverkleidung greift auf subtile Weise auch auf die Altbaufassaden zur Linken und Rechten über und verzahnt so historische und neuere Bauteile.

Rund um den Patio sind die Fassaden hingegen schlichter gestaltet; hier wechseln sich hell verputzte Brüstungsbänder und manuell zu öffnende Holzfenster ab. Mit vorspringenden Gesimsen und Fassadenpfosten griffen die Architekten die Gliederung und Dreidimensionalität der historischen Architektur ringsum auf und machten so die kalte Glätte des ehemaligen 70er-Jahre Bürobaus vergessen.

Kurze Werbepause

Aktuelles Heft
DETAIL 9/2018
DETAIL 9/2018, Schulen

Konzept: Schulen

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.