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Holzlamellen für Klinikum

okalux, okawood
Foto: OKALUX

Der im März 2008 in Betrieb genommene Neubau des Johannes-Wesling Klinikums südlich von Minden beeindruckt durch eine helle und lichtdurchflutete Atmosphäre. Beim 864-Betten-Haus vom Düsseldorfer Büro TMK Architekten kam eine Neuheit in Sachen Sonnen-, Blend und Sichtschutz zur Verwendung: eine Isolierverglasung mit Holzlamellen im Scheibenzwischenraum.

 

Das Gebäude wurde als „Klinik im Grünen“ konzipiert. Die niedrigen, dreigeschossigen Baukörper des Klinikums umschließen bepflanzte Atrien oder flankieren nach Süden offene, grüne Zwischenräume. So sollen sich Architektur und Landschaftsraum verweben.

Im Bereich der Tische in den Patientenzimmern schirmt die Holzeinlage im Scheibenzwischenraum der Isolierverglasung vor unerwünschten Blicken von außen ab. Die Durchsicht nach draußen bleibt aber erhalten – jeder Patient kann den Blick ins Grüne genießen. Es fällt warm getöntes Tages­licht ins Gebäude. Verwendet wurde OKAWOOD von OKALUX.

okalux, okawood
Foto: OKALUX

Ebenso trennt OKAWOOD die unterschiedlichen Funktionseinheiten und Bereiche im Klinikum Minden auf subtile Weise. Alle Wartezonen sind mit den optisch ansprechenden Funktionsgläsern ausgestattet, die reinen Gehflächen in den Fluren sind dagegen in Klarglas ausgeführt. In gleicher Weise separiert OKAWOOD Besprechungszimmer, Vortragsräume und Behandlungseinheiten von den Verkehrsflächen. Die angenehmen Materialeigenschaften der Holzlamellen tragen so nicht nur in der Außenfassade, sondern auch im Innenbereich zur Atmosphäre des Gebäudes bei.

 

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