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Ikonen des Fortschritts - Triebkräfte, Ästhetik und Wirkung von Hochhäusern

Dass das Hochhaus derzeit eine Renaissance erlebt, verwundert nicht. Nicht nur in Asien, sondern auch in London, Moskau, Barcelona, in Wien und Frankfurt. Trotzdem – oder gerade deshalb – ruft kein Bautypus hierzulande stärkere Emotionen hervor als das Hochhaus. Die Diskussionen, die geführt werden, ähneln einem Glaubenskrieg zwischen Befürwortern, die auf die Förderung des Stadtimages mit Hochhäusern als Symbol der wirtschaftlichen Dynamik verweisen, und Gegnern, die den historisch überlieferten Stadtmaßstab gesprengt und zerstört sehen – und die nach den Attentaten vom 11. September 2001 auch noch unkalkulierbare Sicherheitsrisiken anführen. Dass das Hochhaus kaum als die Patentlösung für alle urbanen Probleme der Zukunft angeboten werden kann, dürfte klar sein. Global gesehen, stellt es einen wichtigen, vielleicht unverzichtbaren Teil des Systems Stadt dar, der neben seiner ökonomischen Kraft auch kulturelle und gesellschaftliche Argumente auf seiner Seite hat. Es wäre endlich zu akzeptieren, das Hochhaus.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 9/2007

Konzept Hochhäuser

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