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Individuelle Vielfalt – Furnier verkörpert Holz in seiner elegantesten Form

Furnier verkörpert Holz in seiner elegantesten Form
Abb. 2, Henrik Morlock, D-Forbach

Von A wie Amerikanischer Ahorn bis Z wie Zypresse finden sich über 140 verschiedene Holzarten in bis zu 30 Sortierungen im umfangreichen Sortiment des Karlsruher Furnierherstellers Schorn & Groh. Seit über 50 Jahren im Familienbesitz, wird das umfangreiche Knowhow, das für den weltweiten Einkauf der Stämme und Maserknollen benötigt wird, gepflegt und von den erfahrenen an die jüngeren Kollegen weitergegeben. Die sorgfältige Auswahl der Hölzer ist die Basis des Furniergeschäfts. Allein anhand der Stämme muss der Einkäufer die Optik und Qualität der späteren Furniere abschätzen. Zudem gilt es vorauszusehen, was potenzielle Kunden zukünftig ordern wollen, um bei Bedarf schnell lieferfähig zu sein. Für bestimmte Großkunden, mit denen man seit Jahren zusammenarbeitet, z.B. Türenhersteller oder die Automobilindustrie, werden daher auch komplett eigene Sortierungen vorgehalten.

Furnier verkörpert Holz in seiner elegantesten Form
Abb. 1, Henrik Morlock, D-Forbach
Furnier verkörpert Holz in seiner elegantesten Form
Abb. 4, Katja Reich, D-München
Furnier verkörpert Holz in seiner elegantesten Form
Abb. 5, Henrik Morlock, D-Forbach

Das vielfältige Produktportofolio (Abb.5) umfasst neben Schnittholz und Rohfurnieren auch innovative Weiterentwicklungen: 14 Holzarten werden, mechanisch vorgebrochen und vlieskaschiert, unter dem Namen »Easiwood« angeboten. Das Produkt kann blattweise geordert werden, das Standardmaß liegt bei 2440 x 1220 mm. Für mehrdimensionale Verformungen und schwierig zu verarbeitende Untergründe eignen sich zudem die »Fleece’n’flex«-Furniere, die in allen 140 Holzarten und individuellen Maßen bis zu einer Größe von ca. 3,10 x 1,25 m angeboten werden.

Für außergewöhnliche Objekte und besonders anspruchsvolle Kunden bietet das Unternehmen die sogenannte »One-of-a-kind«-Kollektion an. Die Stämme dieser einzigartigen Auswahl gehören zum Spektakulärsten, was die Natur zu bieten hat. Besondere klimatische Verhältnisse oder ungewöhnliche Wachstumsbedingungen haben bei diesen Bäumen zu einer individuellen und zugleich homogenen Maserung geführt (Abb.4). Zu Furnieren weiterverarbeitet liegen sie nun im Karlsruher Lager und warten auf ihren ganz speziellen Einsatz. Die Furniermenge richtet sich dabei nach der Größe des Stamms, den der Käufer komplett und somit als weltweites Unikat erwirbt.

»Durch diese Spezialisierung wollen wir neue Käuferschichten und Marktsegmente erobern«, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Axel Groh. »Bisher haben wir uns vornehmlich an den Furnierhandel und die Furnier verarbeitenden Betriebe gewandt. Die One-of-a-kind-Furniere hingegen eignen sich vor allem für den Ausbau von Jachten und Flugzeugen sowie für die hochwertige Ausgestaltung von Innenräumen« (Abb.3).

Dass Furniere in der Innenraumgestaltung ihr etwas verstaubtes Image der Vergangenheit inzwischen abgelegt haben, demonstriert Schorn & Groh mit einer Vielzahl moderner Referenzprojekte, vom kleinen Möbelstück mit hinterleuchteten Fronten bis zum großflächigen Einsatz als akustisch wirksame Verkleidung im gehobenen Objektbau. Jüngstes Beispiel: die Umgestaltung des eigenen Verwaltungsgebäudes. Architekt Thomas Bechtold schuff ein luftiges Entree, das schon mit seiner Fassadengestaltung aus Okumé-Schälfurnier (Abb.1)auf das Thema einstimmt. Der Innenraum bietet eine zeitgemäße Präsentation der Produkte durch ausgewählte Einbauten und Exponate. Nur wenige edle Holzarten kommen zum Tragen. Als Blickfang in dem ansonsten ganz in Weiß gehaltenen Raum fungieren der Empfangstresen und die einläufige Treppe aus der mexikanischen Holzart Ziricote (Abb.2).Das vielfältige Produktportofolio (Abb.5) umfasst neben Schnittholz und Rohfurnieren auch innovative Weiterentwicklungen: 14 Holzarten werden, mechanisch vorgebrochen und vlieskaschiert, unter dem Namen »Easiwood« angeboten. Das Produkt kann blattweise geordert werden, das Standardmaß liegt bei 2440 x 1220 mm. Für mehrdimensionale Verformungen und schwierig zu verarbeitende Untergründe eignen sich zudem die »Fleece’n’flex«-Furniere, die in allen 140 Holzarten und individuellen Maßen bis zu einer Größe von ca. 3,10 x 1,25 m angeboten werden.

Für außergewöhnliche Objekte und besonders anspruchsvolle Kunden bietet das Unternehmen die sogenannte »One-of-a-kind«-Kollektion an. Die Stämme dieser einzigartigen Auswahl gehören zum Spektakulärsten, was die Natur zu bieten hat. Besondere klimatische Verhältnisse oder ungewöhnliche Wachstumsbedingungen haben bei diesen Bäumen zu einer individuellen und zugleich homogenen Maserung geführt (Abb.4). Zu Furnieren weiterverarbeitet liegen sie nun im Karlsruher Lager und warten auf ihren ganz speziellen Einsatz. Die Furniermenge richtet sich dabei nach der Größe des Stamms, den der Käufer komplett und somit als weltweites Unikat erwirbt.

»Durch diese Spezialisierung wollen wir neue Käuferschichten und Marktsegmente erobern«, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Axel Groh. »Bisher haben wir uns vornehmlich an den Furnierhandel und die Furnier verarbeitenden Betriebe gewandt. Die One-of-a-kind-Furniere hingegen eignen sich vor allem für den Ausbau von Jachten und Flugzeugen sowie für die hochwertige Ausgestaltung von Innenräumen« (Abb.3).

Dass Furniere in der Innenraumgestaltung ihr etwas verstaubtes Image der Vergangenheit inzwischen abgelegt haben, demonstriert Schorn & Groh mit einer Vielzahl moderner Referenzprojekte, vom kleinen Möbelstück mit hinterleuchteten Fronten bis zum großflächigen Einsatz als akustisch wirksame Verkleidung im gehobenen Objektbau. Jüngstes Beispiel: die Umgestaltung des eigenen Verwaltungsgebäudes. Architekt Thomas Bechtold schuff ein luftiges Entree, das schon mit seiner Fassadengestaltung aus Okumé-Schälfurnier (Abb.1)auf das Thema einstimmt. Der Innenraum bietet eine zeitgemäße Präsentation der Produkte durch ausgewählte Einbauten und Exponate. Nur wenige edle Holzarten kommen zum Tragen. Als Blickfang in dem ansonsten ganz in Weiß gehaltenen Raum fungieren der Empfangstresen und die einläufige Treppe aus der mexikanischen Holzart Ziricote (Abb.2).

Abb. 3, Dietrich Stoverock / Verband der Deutschen Möbelindustrie
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 1+2/2012

Bauen mit Holz

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