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Integrierte Fassaden zum Heizen und Kühlen: Stahlfassade BMW Welt München

Große Stahl-/Glasfassaden und Hallen sind mit dem Problem der Kondensation konfrontiert und den damit anfallenden Schäden durch Feuchtigkeit oder einer verminderten Behaglichkeit in den Räumen. Üblicherweise sind daher Bodenkonvektoren erforderlich, Radiatoren auf der Fassade oder Weitwurfdüsen. Die architektonisch elegantere Lösung des Problems besteht darin, die Beheizung über die Fassadenprofile selbst zu bewerkstelligen, indem in den Rohren aus Stahl eine temperierbare Flüssigkeit geführt wird: das System der integrierten Fassade. Die Vorteile – die Heizung tritt nicht in Erscheinung – sind nicht nur gestalterischer Art. In räumlich komplexen Situationen können im »Windschatten« liegende Abschnitte der Fassade von der Konvektion konventioneller Heizungssysteme nicht ausreichend erreicht werden. Die integrierte Fassade heizt dagegen direkt vor Ort. Das wohl prominenteste Gebäude mit dieser Technologie ist zurzeit wohl die BMW-Welt in München, deren Stahl-/Glassfassaden ausführlich auch mit Detailzeichnungen erläutert werden.
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2007

Bauen mit Stahl

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