You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken
OMA, Brighton College, College

Interaktiv gestaffelt: Brighton College von OMA

Das 1845 gegründete Brighton College blickt auf eine langjährige Tradition zurück und ist heute eine der führenden Privatschulen Großbritanniens. Am Eingang des Campus empfangen den Besucher zunächst imposante Gebäude im Stil der Neogotik. Moderner wird es, je weiter man auf das Gelände vordringt. Der Erweiterungsbau von OMA sitzt auf dem ehemaligen Grundstück der abgerissenen Turnhallen, direkt neben weitläufigen Sportplätzen.
Im Rahmen eines Wettbewerbs im Jahr 2013 waren noch zwei separate Projekte ausgeschrieben. Unabhängig davon benötigte das Brighton College neue Turnhallen und Labore. Später fiel die Entscheidung, die Nutzungen zu verknüpfen. Dementsprechend beinhaltet der von OMA konzipierte Neubau eine ungewöhnliche Kombination aus den zwei Instituten: Sport und Naturwissenschaften.

Fassade mit Bezug zur Umgebung
Auf den ersten Blick hebt sich die Erscheinung des neuen Gebäudes deutlich vom Bestand ab. Ellen van Loon, Partnerin bei OMA, betont jedoch den Bezug zu den Nachbarhäusern. Klassische britische Reihenhäuser rahmen seitlich das Grundstück, in gleichmäßigem und repetitivem Rhythmus. Diese Wiederholung der Form kommt auch bei der Fassade des Institutsgebäudes vor, jedoch als versetzt angeordnete Rahmen aus Aluminium. Außerdem war Offenheit ein wichtiges Entwurfskriterium, daher bieten großflächige Verglasungen Blicke in die Umgebung

Kommunikatives Raumprogramm
In den unteren Geschossen finden die Sporträume ihren Platz und in den oberen die Laborräume. Das Foyer ist abwechslungsreich gestaltet: mit zwei alten VW-Bussen, die als Bars fungieren und weiteren bunt akzentuierten Möbeln. Von hier aus führt eine Laufstrecke von 25 m an Fitnessräumen vorbei in die große Sporthalle. Diese kann zum Spielfeld hin komplett geöffnet werden. Sichtachsen sind im ganzen Gebäude immer wieder ein Thema: So zeigt ein Fenster im Kraftraum einen Blick auf das darunterliegende Schwimmbad. Die Klassenzimmer haben nach außen und zum Korridor hohe Verglasungen und viele der Sporträume sind von den oberen Geschossen aus sichtbar.
Die Krönung bildet die Aussicht von der Dachterrasse: Hier liegt dem Betrachter der Campus zu Füßen und in der Ferne ist sogar die Nordseeküste zu sehen.

Kurze Werbepause

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
/0
Kistefos Museum, Oslo, BIG

Let’s twist again: Kistefos Museum bei Oslo von BIG

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.