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Kirche in Jyllinge

Wie eine riesige Skulptur erhebt sich die Heilig-Kreuz-Kirche von Jyllinge aus der flachen Seenlandschaft der Hauptinsel Dänemarks. Von Weitem wirkt die Oberfläche des felsenartigen Baukörpers wie Beton, beim Näherkommen wie grünlich glänzender Marmor. Erst aus unmittelbarer Nähe zeigt sich, dass seine scharfkantige Hülle aus fugenlos verlegten Kunststoffpaneelen besteht.
Schlitzartige Öffnungen gestatten gezielte Ausblicke in die umgebende Landschaft und in den Himmel und erzeugen bei Sonne ein lebendiges Schattenspiel auf Wänden und Boden. Der Kirchenraum öffnet sich durch die vollflächige Verglasung hindurch zu einer Terrasse. Das Dach ist aus transluzenten Kunststoffmaterialien aufgebaut und hebt sich von den mit Gipskarton bekleideten opaken Wänden ab. Die transparenten Flächen der Gebäudehülle bestehen aus einer Verbundkonstruktion aus GFK-Rahmen und einer aufgeklebten Isolierverglasung.

Architekten: Jan Søndergaard. KHR Arkitekter, Kopenhagen

Glasfaserkunststoffplatten werden horizontal auf die Dachkonstruktion aus Holzträgern montiert.
Baustellenfoto Stahlskelett
Kirchenraum mit Blick auf die Terrasse
Ein vertikaler Fensterschlitz markiert den Haupteingang. Raumhohe Glasfassade des Kirchenraums erhellt gleichzeitig die Terrasse.
Horizontale und vertikale Strukturen der GFK-Platten treffen hier aufeinander
Blick von den Fjorden auf Jyllinge und die Heilig-Kreuz-Kirche
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 5/2009

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