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Kirchenraumgestaltung mit Tonputz – Heilmittel für Geist und Seele

Die Kapelle im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz, die im Rahmen umfangreicher Umbauten am Krankenhauskomplex entstand, sollte ein Raum der Ruhe werden, der gemeinsames Feiern ebenso ermöglicht wie die Besinnung des Einzelnen auf sich selbst. Ein Raum, der seelische und körperliche Gesundung fördert. Die elliptische Form der Kapelle, die dezenten Farben und die natürlichen Materialien schaffen die gewünschte konzentrierte, beruhigende Atmosphäre.

Wesentliche Gestaltungselemente der Linzer Architektin Sonja Ramusch waren außerdem mundgeblasene Glaselemente und eine ausgeklügelte Lichtführung. Die Wandoberflächen wurden in Tonputz von »Emoton« ausgeführt. Die hellen, feinporigen Oberflächen und der Boden aus lichtem Muschelkalk unterstreichen den ruhigen Charakter der Kapelle. Altar, Ambo und Weihwasserbecken sind aus dem gleichen hellen Material gehauen. In die Glätte der Steine unregelmäßig gesetzte Kanneluren unterstreichen die Körperhaftigkeit.

Kapelle im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz

Emoton Tonputze bestehen aus hochkonzentrierten Tonen, auch Heilerde genannt, die je nach Einsatzzweck mit Sand und verschiedenen organischen Fasern gemischt werden. Bautechnische und baubiologisch ist Tonputz unter anderem wegen seiner Fähigkeit zur Absorption von Feuchtigkeit und von Schadstoffen interessant. Im Vergleich etwa zu Lehmputz kann Tonputz ein vielfaches der Giftstoffmenge aus schädlichen VOCs, verursacht durch z. B. Teppich-Klebstoffe, Glasreiniger etc. aus der Raumluft absorbieren.

www.emoton.at

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2014

Treppen, Rampen, Aufzüge

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