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Konzerthaus Schloss Grafenegg - klassische Fuge in Kupfer

KME, Konzerthaus, Schloss Grafenegg, Fassade Kupfer

In der Anlage des Schlosses Grafenegg bei Wien entstand ein Konzerthaus, das mit seiner Formensprache und seiner Akustik Meilensteine zu setzen sucht. Der Entwurf der Architekten Schröder Schulte-Ladbeck zeigt einen durch gläserne Verbindungen an die »Alte Reitschule« angebundenen Solitärbaukörper. Stichworte für das Gestaltungskonzept, das vom Aufbau her an eine musikalische Fuge angelehnt ist, waren Gestalt, Zahl, Maß, Proportion, Material und Farbigkeit. Letztere fand ihren signifikantesten Ausdruck in der Gestaltung der Gebäudehülle. Die Bekleidung aus Kupferbahnen der Marke »Tecu Classic« von KME Germany AG & Co. KG verlieh dem farblichen Aspekt zudem eine angemessene zeitliche Komponente: zur Eröffnung glänzte die Fassade feierlich in Kupferrot, wobei schon bald die bewitterungsbedingte kupfertypische Veränderung ihren Lauf nahm. Inzwischen hat das Kupfer durch Oxidation seine natürliche Schutzschicht ausgebildet. Die Gebäudehaut präsentiert sich in lebendigen Farbtönen, bis mit dem typischen Patinagrün die Symbiose mit der historischen bebauten Umgebung abgeschlossen ist.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2010

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