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Mosa, Fassade, Novotel, Innenausbau, Fliesen, Keramik, Mulders Architekturbüro

Kraft der Keramik: Novotel Hoofddorp

Beim Novotel Hoofddorp verwendeten Mulders Architekturbüro Fliesen von Mosa. Mulder: »Hotels sind halböffentliche Gebäude, in die man regelmäßig zurückkehren kann, um zu erfahren, ob und wie die angewandten Konzepte funktionieren. Ich finde, der Aufenthalt in einem Hotel sollte für die Gäste ein Erlebnis sein. Darum sollte man Nachhaltigkeit nicht als moralische Pflicht auferlegen. Man muss für den Hotelgast Anreize schaffen, um Neugier nach dem Warum der Architektur und der Einrichtung zu entwickeln. Das ist für uns eine inspirierende Aufgabe. Nachhaltigkeit reicht bei uns denn auch weiter als das Nachdenken über den Energieverbrauch und den cleveren Einsatz von Materialien. Uns als Architekturbüro sind die sozialen, menschlichen und gesellschaftlichen Aspekte in unseren Entwürfen am wichtigsten.

Das ist unser Credo, daran wollen wir uns messen lassen. Nachhaltigkeit ergibt sich daraus automatisch, denn Nachhaltigkeit erstreckt sich auf die Zukunft. Darauf, was wir unseren Kindern hinterlassen. Also auch auf die Möglichkeit, Gebäuden auf längere Sicht eine andere Funktion zu geben. Keine maßgeschneiderten Gebäude für einen einzigen Zweck, sondern einzigartige Gebäude, die für mehrere Zwecke nutzbar sind. Deshalb denken wir auch nicht aus einer Gebäudeform oder dem reinen Anforderungskatalog heraus, sondern nehmen uns den Wert für die Zukunft sowie nachhaltige Möglichkeiten und Prinzipien zum Maßstab. Und diese Denkweise bietet uns die Möglichkeit, innerhalb vorgegebener Konzepte immer wieder die Grenzen des Möglichen auszuloten.«

»Für das Novotel Hoofddorp wollten wir eine helle Fassade mit einer sanften Ausstrahlung. Außerdem wollten wir die umliegende Natur im Entwurf aufgreifen. Mit Metall oder Glas wäre das schwierig zu realisieren gewesen. Mit Keramik an sich auch, denn das Ganze sollte ja nicht wie ein gefliestes Bad aussehen. Das Schöne an Keramik ist aber, dass man die Farben und die Oberflächenbeschaffenheit frei bestimmen und so genau die gewünschte Ausstrahlung erzielen kann. Gemeinsam haben wir erforscht, welche Möglichkeiten das Produktionsverfahren bietet. So wurde der Entwurf immer abstrakter und mündete schließlich in eine Fassade mit einem markanten Licht- und Schattenspiel durch die Wechselwirkung zwischen matten und glänzenden Oberflächen. Die Fliesen zeigen nicht nur ihr eigenes Motiv, sondern reflektieren auch auf ganz besondere Art die Landschaft und den Himmel.«

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