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Haus der Musik, Innsbruck, Erich Strolz, Dietrich Untertrifaller Architekten

Kubus mit Keramikkleid: Haus der Musik in Innsbruck

An prominenter Stelle neben dem Landestheater und gegenüber der Innsbrucker Hofburg gelegen, ersetzt das Haus der Musik den Bau der sogenannten Stadtsäle, die 1890 erbaut,1944 in Großteilen zerstört und bis 1966 in neuer Form wiederaufgebaut wurden. Der Neubau schafft nicht nur Ersatz für die bisherigen Veranstaltungssäle, sondern beherbergt auch Seminar-, Proben- und Verwaltungsräume verschiedener Musikinstitutionen. So ist ein lebendiger Ort entstanden, der als Aufführungs-, Ausbildung- und Arbeitsstätte zugleich fungiert.

Die komplexe Bauaufgabe haben die Architekten in einem kubischen Baukörper umgesetzt, der durch Rücksprünge, Loggien und Terrassen plastisch gegliedert ist. Das umfangreiche Raumprogramm mit 386 Räumen ist in dem großen Volumen schlüssig organisiert. Während sich die öffentlichen Konzert- und Theatersäle mit den dazugehörigen Foyers in den unteren Geschossen befinden, stapeln sich Bibliothek, Verwaltungs-, Seminar- und Probenräume in den oberen Etagen und werden auf der Ostseite durch einen eigenen Eingang erschlossen.

Herzstück des Gebäudes ist zweifellos der große Konzertsaal, der sich mit einem großen Panoramafenster zum Vorplatz hin öffnet und auf diese Weise interessante Sichtverbindungen zwischen innen und außen ermöglicht. So können die Zuhörer während des Konzerts den Blick in Richtung Hofburg schweifen lassen – gleichzeitig erhalten Passanten Einblicke in die laufende Aufführung. Durch seine flexible Bestuhlung und die höhenverstellbare Bühne ist der Raum nicht nur für Konzerte nutzbar, sondern für Veranstaltungen aller Art – wie ein lebendiges Wohnzimmer im Herzen der Stadt.

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Weitere Informationen:

Fassaden / Fenster: Starmann, Klagenfurt
Akustikplanung: Müller BBM, Planegg
Bühnenplanung: Walter Kottke Ingenieure, Bayreuth
Kunst am Bau: Werner Feiersinger, Wien

Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 4/2019 mit dem Themenschwerpunkt »Farbe und Textur«.
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