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Foto: Jasmin Schuller

Kupferglanz: Sporthalle in Villach

Eine Kupferfasssade aus gekantetem Lochblech umhüllt die neue Sporthalle wie ein semitransparenter Schleier. Unterbrochen wird die je nach Licht und Wetter unterschiedlich schimmernde Hülle durch fassadenlange Fensterbänder auf Höhe des Obergeschosses an der Nordost- sowie des Erdgeschosses an der Südostseite. Über dem Haupteingang kragt ein ebenfalls mit Kupferblech umhüllter Wartungsgang schütznd über die Glasfront aus. Durch das geschossweise Versetzen der Kupferbahnen um jeweils ein gekantetes Element entstand eine harmonische dreigeteilte horizontale Gliederung der Fassade. Durch die Absenkung des Gebäudes um vier Meter unter Straßenniveau konnte einerseits eine direkte unterirdische Anbindung an die benachbarte Schule entstehen, andererseits wirkt die Dreifachhalle mit einer Höhe von rund zwölf Metern städtebaulich nicht überdimensioniert.

Im Gegensatz zur kupferfarbenen, schwarz hinterlegten Fassade dominieren im Innenraum helle Töne: Fußböden und Wände des Turnsaals sind in Eiche ausgeführt, alle übrigen Oberflächen in Cremeweiß gestrichen.

Das Untergeschoss sowie die drei Seiten des Gebäudes sind aus Stahlbeton, die Südostwand wurde in Holzriegelbauweise errichtet, das Dach aus vorgefertigten, gedämmten Holzelementen. Die freistehenden Aus- und Abgänge sind ebenfalls aus Beton und perforierten Trapezblechen und wirken wie kleine Pavillons.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 6/2016
Fassaden

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