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Laut, lauter, leise - Vortragsreihe von Ecophon

Es klingelt, es klappert, es klopft – und manchmal spricht es auch einfach: Das moderne Arbeitsumfeld ist laut. Es ist sogar noch lauter, wenn es sich in einem Großraumbüro befindet, aber auch der Gruppenarbeitsplatz kann je nach Aufgabenfeld und Kollegenkonstellation zur akustischen Reizüberflutung beitragen. Und als Distinktionsmerkmal gilt die klassische Bürozelle heute allein für die Führungsetage, ansonsten haftet ihr der Geruch selbstgewählter Isolationshaft für den Kommunikationsmuffel an. Wie lassen sich also so divergierende Anforderungen wie Kommunikationsfähigkeit und konzentrierte Arbeitsatmosphäre an einem modernen Arbeitsplatz vereinen? Und was gibt es hier für Lösungsansätze?

Unter dem Titel „laut. lauter. leise. - Der Schlüssel zu guter Akustik in betonkerntemperierten Gebäuden“ luden der Akustikspezialist Ecophon und die  Architekturfachzeitschrift DETAIL im Februar 2012 Architekten aus dem Raum Düsseldorf und Frankfurt zu einer Vortragsreihe ein. Weit über 250 Teilnehmer folgten der Einladung, um sich gezielt zu informieren und mit anderen Architekten und Experten auszutauschen.

Den „Schlüssel zu guter Akustik“ lieferte Rainer Machner (Ecophon) in seinem Einführungsvortrag. Als studierter Audiologe und Konzeptentwickler beschrieb er eindrucksvoll, wie sich die akustischen Einflüsse im täglichen Leben über die Jahrzehnte hinweg geändert haben und welchen Einfluss Geräusche auf das eigene Wohlbefinden haben.

Martin Klemp vom Architekturbüro Auer+Weber+Assoziierte aus München zeigte anhand einer dezidierten Projektauswahl, wie wichtig es ist, sich bereits in einer frühen Entwurfsphase mit dem Thema Akustik zu beschäftigen: So stand das Büro durch den stetigen Zuwachs an Mitarbeitern selbst vor der Herausforderung, eine auch akustisch gute Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter zu schaffen.

Kilian Kada, Leiter der Wettbewerbsabteilung und Gesellschafter von kadawittfeldarchitektur in Aachen, referierte über den intelligenten Umgang mit natürlichem Licht, Volumen und Materialien. Zum intelligenten und vor allem nachhaltigen Umgang mit neuen Energiekonzepten zeigte Dr. M. Norbert Fisch, Professor für Bauphysik und Gebäudetechnik an der TU Braunschweig, am Beispiel internationaler Projekte seine Vorgehensweise, bei der er Gebäude auch nach dem Bau weiter „begleitet“ beziehungsweise die gewählten Konzepte stetig überprüft und weiter qualifiziert. Das Büro Dörner Architekten aus Hamburg hat sich dagegen auf Ausbauten spezialisiert: Richard Dörner beschrieb die diffizilen Anforderungen, die Architekten beim Ausbau hochwertiger Büroräume im Bestand erfüllen müssen.

Das breite Portfolio an Vorträgen führte im Anschluss zu einer lebendigen Podiumsdiskussion und einem regen Dialog zwischen den Referenten und den Teilnehmern.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und weiteren Terminen erhalten Sie auch unter: www.ecophon.com

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