You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken

Makelloser Sichtbeton

Förderturm in Sichtbetonfassade

Der aufgestockte Förderturm der ehemaligen Gelsenkirchener Zeche Nordstern ermöglicht einen kilometerweiten Blick über das Ruhrgebiet. Und er vermittelt eindrucksvoll die Strahlkraft, die ein handwerklich sauber verarbeiteter Sichtbeton haben kann. Der im Jahre 1951 vom Industriearchitekten Fritz Schupp geplante Förderturm über Schacht II wurde als Denkmal erhalten, durch einen zusätzlichen Erschließungsturm ergänzt und so einer neuzeitlichen Nutzung zugänglich gemacht. Der frei stehende neue Turm hat einen Grundriss von 13,40 x 4,60 m, bei einer Gesamthöhe von 85 m und Wandstärken von 45 bzw. 35 cm. Laut Ausschreibung war für die Fassade dabei ein makelloser, anthrazitfarbiger Sichtbeton Klasse SB 4 in scharfkantiger Ausführung zu fertigen. Den Schalungsbereich verantwortete die Deutsche Doka. Sie schlug als Lösung für die Pfosten-Riegel-Konstruktion die Doka-Trägerschalung »Top 50« und Selbstkletterschalung »SKE50 plus« vor. Als Schalhaut diente eine auf Sparschalung aufgelegte, von hinten verschraubte »Westoplan XXL« im Großformat 5450 x 2100 mm von Westag & Getalit AG.

Förderturm in Sichtbetonfassade
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2012

Bauen mit Beton

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.