You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken

Markante Unternehmenszentrale in Antwerpen

Reynaers, CW 60, Aluminium Systeme, Umicore, Conix Architects, Vorhangfassadensystem

Conix Architects entwarfen mit dem neuen Bürogebäude von Umicore ein unverkennbares Wahrzeichen aus Glas, Zink und Beton inmitten eines ehemaligen Industriegebiets in Antwerpen. Der Entwurf basiert auf einem Masterplan für das gesamte Indus­triegebiet, dessen Eigentümer das Metall- und Verbundstoffunternehmen ist. Conix Architects suchte nach einer Methode, die Gebäude des Unternehmens effektvoller in das industrielle Umfeld einzugliedern. Das neue Bürogebäude in der Nähe des Eingangsbereichs zum Industriegebiet bildet hier den zentralen Punkt. Der fließende, transparente Charakter des Gebäudes stellt einen Kon­trast zum monolithischen Erscheinungsbild der Umgebung dar. Die Außenverkleidung aus Zink, die transparenten Glaselemente und die in Weiß gehaltene Innengestaltung verleihen dem Gebäude ein markantes Aussehen. Das vom Fußboden über Wand und Decke hinausreichende Faltwerk ist an beiden Langseiten von einer gläsernen Vorhangfassade eingefasst. Außerdem sind die Falten im Verhältnis zum orthogonalen Hauptgebäude geringfügig verschoben. »Da wir ein nachhaltiges und energieeffizientes Gebäude bauen wollten, haben wir uns für die Verwendung mehrschichtiger Glaskomponenten entschieden. Sie sparen Energie und reduzieren die Wärmeverluste auf ein Mindestmaß«, erläutert Projektarchitektin Sylvie Bruyninckx. »Wir benötigten Komponenten mit herausragenden Dämm-eigenschaften, die sowohl den ästhetischen und strukturellen Anforderungen im Hinblick auf filigrane Profile entsprechen sollten, die aber auch die vorgegebenen Maximalgewichte für gläserne Vorhangfassaden nicht überschreiten durften.«

Reynaers bietet hierfür das Vorhangfassadensystems »CW 60« an, das Zweifachverglasungen in einer Dicke von 43 mm halten kann. Die ausgewählten Fensterprofile konnten für die unterschiedlichen maßgeschneiderten Lösungen eingesetzt werden, einschließlich der gebogenen Profile zum Anschluss an die Windungen im Beton, die unterschiedlichen Höhen und Tiefen der vertikalen Säulen etc. Die Tiefe der in den Vorhangfassaden verwendeten Profile variiert zwischen 13 und 19 cm. Die vertikalen Profile wurden ohne Verwendung von Abdeckprofilen montiert, damit sie filigraner wirken. Die farbliche Gestaltung in Anthrazitgrau sorgt zudem dafür, dass sich die Profile optisch zurücknehmen.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2010

Fassaden

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.