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Minimalistischer Leichtbau: Temporärer Pavillon in Noda

Für einen temporären Pavillon entwickelten Architekturstudenten aus Tokio ein experimentelles, extrem leichtes Tragwerk - eine Tensegrity-Struktur aus einer Polyestermembran und Aluminiumstäben. Zwei Filme vermitteln einen Eindruck von den Aufbauarbeiten.

Architekten: Kazuhiro Kojima + Kojima Laboratory, Tokyo University of Science
Ort: Tokyo University of Science, Noda Campus, Yamazaki, J-Noda

70 Studenten bauten den Pavillon gemeinsam an einem Tag auf. Zunächst legten sie die vorkonfektionierte Hülle aus elastischem Polyestergewebe aus, dann schoben sie die Aluminiumrohre in die Futterale. Die Struktur wurde im Inneren nach oben gedrückt, gleichzeitig an den untersten Stäben festgehalten und diese schließlich in den Pflöcken fixiert. Die entstehenden konvexen und ­konkaven Formen erzeugen eine bewegte Oberfläche und damit ein lebhaftes Licht- und Schattenspiel.

Da die Membran 80 Prozent der UV-Strahlung abschirmt, jedoch 50 Prozent des Tageslichts durchlässt, entsteht durch das weich gefilterte Licht ein faszinierender Raumeindruck. Am Abend erstrahlt der transluzente Pavillon, von innen beleuchtet, als Lichtskulptur. Eine Woche lang wurde er auf dem Universitätscampus für Seminare genutzt, dann abgebaut und bis zum nächsten Einsatz eingelagert.

 Peter Popp


Eine ausführliche Dokumentation zum Projekt lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe
DETAIL 2012/10

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2012

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