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Moderne Museums-Architektur mit barocken Nachbarn

?Museum für zeitgenössische Kunst? Ottobeuren von 17 A Architektur ? Andreas Matievits aus Augsburg
Blick vom Marktplatz zum Museum

Der Allgäuer Ort Ottobeuren plant ein modernes Museum als Ausstellungsort für die Arbeiten eines der bekanntesten Kinder der Stadt, den Maler Diether Kunerth. Ein beschränkter Wettbewerb wurde nun zugunsten des Entwurfs von 17 A Architektur – Andreas Matievits aus Augsburg entschieden. Zweitplatzierter ist das Atelier Lohrer aus Stuttgart.

Das „Museum für zeitgenössische Kunst“ soll in einer ehemaligen Stapelhalle einer Brauerei im Ortszentrum Ottobeurens in Sichtweite der barocken Basilika entstehen. Im Wettbewerb umfasste den Zugangsbereich, der als Museumshof gestaltet werden sollte sowie eine bestehende Freifläche, die als Grünanlage mit integrierten Stellplätzen angelegt werden soll. Insgesamt ist eine Nettogrundrissfläche von rund 1 900 Quadratmeter angedacht.

?Museum für zeitgenössische Kunst? Ottobeuren von 17 A Architektur ? Andreas Matievits aus Augsburg
Eingangsbereich

Der Gewinner-Entwurf sieht vor, die bestehende Stapelhalle in ihrer Kubatur zu erhalten. Der Bestand bildet so zusammen mit der Nachbarbebauung einen unregelmäßig geformten Innenhof, der ebenfalls Skulpturen von Diether Kunerth ausstellt.

Entlang einer in den Marktplatz hineinragenden "Leitwand", die den Schriftzug des Museums tragen soll wird das Museum über den schmalen Zugang neben dem Haus des Gastes erreichbar gemacht und führt zum Skulpturenhof. Von Westen und Osten gelangt man über leichte Rampen und Wege in den Skulpturenhof.

?Museum für zeitgenössische Kunst? Ottobeuren von 17 A Architektur ? Andreas Matievits aus Augsburg
Innenraumperspektive

Das neue Gebäude soll sich nach Angaben der Architekten mit seinem Zugang nach Südwesten orientieren, während sich die musealen Innenräume im Wesentlichen nach Norden und Osten orientieren. Das bestehende Dach wird zum großen Teil erhalten. Oberhalb der südlichen Ausstellungsräume im ersten Obergeschoss werden die bestehenden Träger im Gegengefälle angeordnet, wodurch sich eine skulpturale Dachfläche bildet. Durch die Anhebung werden die neu entstehenden Ausstellungsbereiche tief in den Raum mit Nordlicht belichtet.

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