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kings college school, Wimbledon, Hopkins Architects

Musikalisches Trio: King’s College School in Wimbledon

Südwestlich des Londoner Zentrums liegt der Stadtteil Wimbledon, der in erster Linie für seine alljährlichen Tennisturniere bekannt ist. Doch nicht nur der Sport hat hier eine langjährige Tradition. Das King’s College gehört zu den Ältesten seiner Art in ganz Großbritannien. Die dazugehörige Junior School hat seit Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Sitz in Wimbledon. Das Schulgelände wuchs bis heute stetig. Den neuesten Bauabschnitt markiert die Musikschule von Hopkins Architekten.

Idee und Kubatur
Schulleiter Mike Taylor stellt sich das Projekt wie einen Campus innerhalb des Campus vor: Drei Baukörper sitzen auf einem übergeordneten Raster und teilen eine gemeinsame Erschließungszone, die zwischen den Gebäuden verläuft. Zwei der Module weisen eine ähnliche Geometrie auf: eine pyramidale Form aus massivem Ziegelmauerwerk. Dreieckige Felder gliedern die Dachflächen und sorgen für eine klare Gestaltung. Das dritte Modul ist niedriger und nimmt sich optisch stärker zurück: auf einem langen Fensterband sitzt ein flach geneigtes Dach. Im Wesentlichen teilen alle Elemente des Raumgefüges jedoch die gleichen Gestaltungsprinzipien.

Materialpalette und Gestaltung
Die verwendeten Materialien ziehen sich wie ein roter Faden durch alle drei Module. Im Außenraum kommen vorwiegend handgefertigte Backsteine zum Einsatz. Akzentuierte Öffnungen durchbrechen die massive Fassade und sorgen für Licht im Innenraum. Das dreieckige Raster der Dachflächen spiegelt sich auch innen wider – mit einem Materialwechsel zu hölzernen Akustikplatten.

Organisation der Räume
Jeder der drei Zonen sind bestimmte Aufgaben zugeordnet. Das größte Gebäude beinhaltet einen Konzertsaal, der von der hohen Decke profitiert. Im kleineren Nachbarbau befindet sich analog dazu ein Kammermusiksaal und kleinere Klassenzimmer. Die übrigen Räume beinhaltet das dritte Gebäude und hält damit seine beiden Nachbarn frei von jeglichen Störfaktoren. Geometrie und Kubatur können so optimal zur Geltung kommen.

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