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Nachhaltigkeit und Verantwortung beim Bauen

Die Rieder Gruppe, spezialisiert auf Produkte und Fassaden aus Glasfaserbeton, kann man als grünes Unternehmen bezeichnen. Nicht nur die Herstellung nachhaltiger Bauprodukte und die stetige Weiterentwicklung umweltfreundlicher Prozesse prägen die Firmenkultur. Auch ein aktives Eintreten für die Energiewende, branchenübergreifendes Denken und verantwortungsvolles Unternehmertum zeichnen den österreichischen Familienbetrieb aus. 

Dieses Engagement wurde jüngst gewürdigt. Wolfgang Rieder, Eigentümer und Geschäftsführer der Rieder Gruppe wurde als Loeb Fellow an die Universität von Harvard berufen. Er darf sich als einer von neun Stipendiaten aus 200 Bewerbern im Studiensemester 2019/2020 Themen wie Klimaschutz und nachhaltiges Bauen widmen. Das an die Designhochschule der Harvard University angebundene Loeb Fellowship ging aus einer Stiftung des Unternehmers und Philanthropen John L. Loeb hervor. Erfahrene Praktiker aus verschiedenen Berufsfeldern, die einen Einfluss auf die Gestaltung der gebauten und natürlichen Umwelt haben, bekommen die Chance, ihr Wissen zu vertiefen und zu teilen.

Laut Rieder muss die Architekturszene eine führende Rolle bei der CO2-Diskussion einnehmen, um Politik und Bauindustrie zu wirksamen Maßnahmen zu verpflichten. Das Know-how um ökologisches Bauen – angefangen von der Baustoffproduktion bis hin zu einer umweltfreundlichen Mobilität und einer ökosozialen Stadtentwicklung – ist längst vorhanden. Nun gelte es, konkrete Aktionen auf allen Ebenen umzusetzen und mögliche Lösungen aufzuzeigen.

Im eigenen Unternehmen – das sich als zero waste Company bezeichnet – gehören Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit längst zu den Standards. So wird bei der Herstellung von Glasfaserbeton nur wenig fossile Primärenergie verbraucht. Reststoffe aus der Produktion finden etwa als Füllmaterial für Lärmschutzwälle Verwendung, das Recyceln von Glasfaserbeton und die Nutzung von Verschnittteilen tragen zur Ressourcenschonung bei. Zudem sind alle Produkte von Rieder frei von gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen. Mit einer getesteten Langzeitbeständigkeit von mehr als 50 Jahren müssen Rieder-Fassaden weder abgeschliffen noch gestrichen werden. Zahlreiche realisierte Projekte wurden nach internationalen Bauzertifizierungssystemen wie DGNB, Leed und Breeam bewertet. So erhielt beispielsweise das Innovationszentrum TechBase in Regensburg ein DGNB-Zertifikat, während der mit der Fassadenverkleidung concrete skin von Rieder realisierte Wohnturm Solstice on the Park in Chicago unter anderem nach dem Leed-System klassifiziert ist.

www.rieder.cc
 

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Foto: # 175379064 focus finder – stock.adobe.com

© Dietrich Leppert

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