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alpin, architektur, nachtbaustelle

nach(t)BAUstelle - neue Möglichkeiten der Architektur im alpinen Raum

Extrembergsteiger und Museeninitiator Reinhold Messner; Walter Angonese, Architekt aus Kaltern; Ulla Hell, Plasma Studio Sexten, London, Beijing; Kai-Uwe Bergmann, Associate Partner der Bjarke Ingels Group –BIG, Kopenhagen; und Wolfram Putz, Founding Partner von GRAFT, Berlin, Los Angeles, Beijing; unterhalten sich am 17.01.2011 in MÜnchen über Bauen in den Alpen.

Die Südtiroler Bauwirtschaft zeigt Verantwortung für zukünftige Herausforderungen des Bauens in alpinen Siedlungsräumen. Über regionale Besonderheiten hinaus, gilt es internationalen Ansprüchen gerecht zu werden und Beachtung zu finden. Die nach[t]BAUstelle extrahiert am 17.01.2011 um 19 Uhr in den Eisbach Studios, Berduxstr. 30, München, neue Möglichkeiten der Architektur im alpinen Raum. Im Gespräch Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Werdegängen und Auffassungen sowie mit europaweitem Bekanntheitsgrad.

Darf man in den Alpen Hochhäuser bauen?

Welchen Stellenwert hat Architektur im alpinen Siedlungsraum?

Natur und Kultur – welche Verantwortung haben die Menschen?

Was müssen Materialien leisten?

Reinhold Messner, erfolgreicher Extrembergsteiger und ausgebildeter Geometer, hat eine persönliche Affinität zum Bauen und setzt sich bei der Umsetzung seiner Idee der Messner Mountain Museen intensiv mit der Architektur auseinander, auch wenn er dabei nicht immer die Rolle des Bauherrn inne hat. Reinhold Messner spricht mit dem Hintergrund seines Engagements für den Natur- und Kulturraum der Berge sowie seiner Erfahrungen aus der Auseinandersetzung zwischen Mensch und Berg. Seine Gesprächspartner sind:

Der Architekt Walter Angonese aus Kaltern, dessen Keller des Weingut Manincors ihm zusammen mit Rainer Köberl zu internationaler Beachtung verholfen hat. Ulla Hell, Partnerin bei Plasma Studio Sexten, mit Niederlassungen in London und Beijing, vertritt die junge Generation der Südtiroler Architekten mit regionalen Wurzeln und einem internationalen parametrischen Architekturverständnis. Kai-Uwe Bergmann, Associate Partner der Bjarke Ingels Group –BIG, Kopenhagen, vertritt das angesagte dänische Architekturbüro, das Gebäude als Landschaften versteht. Wolfram Putz, Founding Partner von GRAFT in Berlin, Los Angeles und Beijing steht für eine international ausgezeichnete Architektur, die sich mit neuen Möglichkeiten der Parametrisierung von Volumen und Raum in einer kulturellen Offenheit auseinander setzt.

Sie alle diskutieren über den alpinen Siedlungsraum, Bauen in der Vertikalen und die neuen Herausforderungen an Technologien, die letztlich von der Bauwirtschaft gefordert werden.

Unermüdliche Architekten treffen sich nach der BAU 2011 - der Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme - um gemeinsam das Thema Bauen in den Alpen zu vertiefen. Im Mittelpunkte des Abends stehen die Gesprächsteilnehmer mit ihren Erfahrungen und Meinungen zum aktuellen Stand der Architektur, Handwerkstradition, Kultur und Zukunft.

Im Anschluss lässt sich der eine oder andere Gedanke des Podiumsgesprächs mit Kollegen oder den Vertretern der Südtiroler Unternehmen bei einem Glas Wein, dessen Qualität ein Sommelier erklärt und typischen kulinarischen Köstlichkeiten aus der autonomen norditalienischen Provinz, weiterdiskutieren.

Traditionelle Musik aus Südtirol neu interpretiert vom Herbert Pixner Projekt lädt zum Verweilen und Genießen ein.
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