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Nachverdichtung sozialverträglich gestalten – Projekt gewinnt Wettbewerb des Bundesfamilienministeriums

Das Bundesfamilienministeriums hatte zusammen mit dem BDA den Wettbewerb „Altersgerecht Bauen und Wohnen – barrierefrei, quartierbezogen, integrativ“ ausgelobt. 32 Arbeiten von 18 Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung wurden dazu eingereicht. Im Juni 2013 erhielten in Berlin sechs Arbeiten einen Preis und weitere sechs Arbeiten eine lobende Anerkennung.

Erster Preis: „Gemeinsam altern. Zusammen jung bleiben“ – Nachverdichtung in München-Straßtrudering
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Die Arbeit von Isabel Graf, Antonia Glaß und Hannah Schramm schafft ein vorbildliches differenziertes Wohnangebot, ein bedarfsgerechtes Wohnumfeld für Alt und Jung und Quartiersplätze zur Begegnung der Menschen.

„Gemeinsam altern. Zusammen jung bleiben“ – Nachverdichtungsdruck in München-Straßtrudering
Analyse
„Gemeinsam altern. Zusammen jung bleiben“ – Nachverdichtungsdruck in München-Straßtrudering
„Gemeinsam altern. Zusammen jung bleiben“ – Nachverdichtungsdruck in München-Straßtrudering
Lageplan
„Gemeinsam altern. Zusammen jung bleiben“ – Nachverdichtungsdruck in München-Straßtrudering
„Gemeinsam altern. Zusammen jung bleiben“ – Nachverdichtungsdruck in München-Straßtrudering
Isabel Graf, Antonia Glaß und Hannah Schramm, Absolventinnen des Bachelorstudiengangs Landschaftsarchitektur mit Studienschwerpunkt Stadtplanung. Betreuung der Wettbewerbsbeiträge: Prof. U. Stock-Gruber und Prof. C. Jensen, Foto: BMFSFJ / C. Kielmann

 

Zweiter Preis: „Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei“
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Die Studierenden Christina Klass, Lena Wilke und Kerstin Kramme konzipierten ein Informations- und Leitsystem mit besonderen Maßnahmen der Beleuchtung und Orientierung für Menschen mit und ohne Behinderung.

Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei
Lageplan
Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei
Schnitt AA
Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei
Ziele und Leitbilder
Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei
Gesamtmodell Maßstab: 1:500
Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei
Amtsgarten
Schwellenlos kommunizieren – Oerlinghausen barrierefrei
Eingang Fußgängerzone


Zwei dritte Preise

„Grün imPulse“
Kooperationsprojekt der Fachhochschule Dortmund und der Technischen Universität Dortmund

 

„Begegnungskette Erlauer Bahnhof“
Technische Universität Dresden

 

Zwei Sonderpreise gingen für besondere studentische Kreativität an die Bauhaus-Universität Weimar (Projekt „Baukasten“) sowie für Angebote des Wohnens und der Begegnung für Demenzkranke noch einmal an die Technische Universität Dresden.

Projekt „Baukasten“, Bauhaus-Universität Weimar
Projekt "Baukasten"
Projekt „Baukasten“, Bauhaus-Universität Weimar
Projekt „Baukasten“: Grundriss Anna-Louise
Projekt „Baukasten“, Bauhaus-Universität Weimar
Projekt „Baukasten“: Grundriss Mona
Projekt „Baukasten“, Bauhaus-Universität Weimar
Projekt „Baukasten“: Grundriss Stephanie

 

 

Wohnen für Demenzkranke, TU Dresden
Wohnen für Demenzkranke, Fassade
Wohnen für Demenzkranke, TU Dresden
Wohnen für Demenzkranke, Innenraum
Wohnen für Demenzkranke, TU Dresden
Wohnen für Demenzkranke, Lageplan
Wohnen für Demenzkranke, TU Dresden
Wohnen für Demenzkranke, Grundriss EG

 

Die Jury bestand aus Vertretern des Bundesfamilienministeriums, des Bundesbildungsministeriums, der Bundesarchitektenkammer, der Wohnungswirtschaft sowie Architekten und Stadtplanern. Sie prämierte die Arbeiten und entschied auch über die Verteilung des Preisgeldes in Höhe von insgesamt 50.000 Euro auf die ausgewählten Arbeiten.

„Wir haben den Wettbewerb gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer ausgelobt, um die heutigen Studenten und späteren Architekten für das Thema altersgerechtes Bauen und Wohnen zu gewinnen. Ich bin beeindruckt von der Kreativität der Studierenden und der Qualität der Arbeiten. Die Architekten von morgen haben ein feines Gespür für die Bedürfnisse der Menschen, selbstbestimmt zu wohnen, an gesellschaftlichen Prozessen teilzunehmen und soziale Kontakte zu pflegen. Sie tragen so dazu bei, die älter werdende Gesellschaft als Chance zu begreifen“, so Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zum Wettbewerb wird noch eine ausführliche Dokumentation erscheinen.

Mehr zum Thema in DETAIL 9/2012 »Konzept« Wohnen im Alter

Serviceportal des BMFSFJ: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

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