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Neue Dampfsperrfolie von Walki für gesunde Gebäude

Aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht hervor, dass 75 - 80 % aller Probleme mit Baukonstruktionen auf Feuchtigkeitsschäden zurückgehen. Eingeschlossene Feuchtigkeit, ob durch Eindringen von außen oder Kondensation von innen, verursacht Feuchtigkeitsschäden mit der daraus resultierenden Beeinträchtigung von Gebäudestrukturen. Die Lösung von Walki, Walki®Active, kann genau dieses Problem wirksam bekämpfen. Es handelt sich um eine feuchtevariable Membran mit Zweifachfunktion, die aus PP-Vlies und einer funktionalen Folienschicht besteht.

In vielen Ländern werden Kunststofffolien oder sonstige dichte Dampfbarrieren herkömmlich als Feuchtigkeitssperren genutzt. Dies löst weitere Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Feuchtigkeit aus. Für die Anpassung an wechselnde Umwelt- und Klimabedingungen konzipiert, zeichnet sich die Membran im Wesentlichen durch seine variablen Barriereeigenschaften gegenüber Wasserdampf aus.  

»Bei niedriger Luftfeuchtigkeit ist die Barriere-Funktion unseres Laminats hoch, bei hoher Luftfeuchtigkeit ist die Barriere dagegen niedrig«, erläutert Sipi Savolainen, Technical Service & Development Manager, Construction bei Walki. Deshalb verläuft im Winter, wenn es drinnen wärmer als draußen ist, der Dampfstrom tendenziell von innen nach außen. In diesem Fall fungiert die funktionale Folienschicht als Dampfsperre. So wird erreicht, dass bei kalter Witterung praktisch kein Dampf in die Gebäudekonstruktion gelangen kann. Im Sommer dagegen öffnet sich die funktionale Folienschicht, damit Wasserdampf von außen nach innen strömen kann. »Durch die Verwendung dieser Membran stellen wir sicher, dass keine Feuchtigkeit in den Isolationsschichten im Gebäudeinneren kondensieren kann«, so Savolainen.

Von der Idee zum Produkt
Der Entwicklungsprozess von Walki®Active ist ein Paradebeispiel für den Innovationsgeist bei Walki. In diesem Verfahren mussten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden.

»Es galt, die Polymere zu bestimmen, die den Anforderungen an die Wasserdampf-Barriereeigenschaften entsprechen würden, geeignete Polymerstrukturen zu finden, die uns zur Herstellung des Produkts befähigen würden und die Feinjustierung unserer Maschinen vorzunehmen, um sie an die Produktion anzupassen«, zählt Savolainen auf.  

Walki®Active ist auch bei den WUFI-Softwareprodukten integriert. Dies ermöglicht eine realistische Berechnung des zweidimensionalen Wärme- und Feuchtigkeitstransports in Wänden und anderen mehrlagigen Gebäudekomponenten, die der Witterung ausgesetzt sind. Dadurch können Bauingenieure das Verhalten ihres endgültigen Wandaufbaus vor Baubeginn simulieren.

www.walki.com

 

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