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Sensefactory, Alex Schweder, Clemens Klein

Neue Dimensionen: Sensefactory im Muffatwerk

Das Bauhaus strebte ein neues Verhältnis von Mensch und Maschine an: 100 Jahre später ist totale Medienpräsenz Alltag, denn ständig beobachten, überwachen und beeinflussen uns Geräte. Vom 4. bis 8. September 2019 will Sensefactory genau diesen radikalen Grundzustand heutigen Lebens vorführen. 

Die begehbare 25 x 13 x 5 m große Rauminstallation verknüpft Architektur, Sound, Geruch, Licht und KI-Technologie zu einem multi-sensorischen Erlebnis. Entwickelt wurde die bewegliche, pneumatische sich stets wandelnde Architekturlandschaft von einem internationalen Team aus Künstlern, Architekten, Designern und Programmierern. 

Den theoretischen Hintergrund stellt Moholgy-Nagys „Mechanische Exzentrik“ der 1920er-Jahre dar, die er in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus im »Theater für die Sinne« erwähnte. »Im heutigen Theater sind Bühne und Zuschauer zu sehr voneinander getrennt, zu sehr in Aktives und Passives geteilt, um schöpferisch Beziehungen und Spannungen zwischen den beiden zu erzeugen«, schrieb Moholy-Nagy. Seine Vision vom Theater als Organismus hat nun ihren Ausdruck in der komplexen Installation gefunden.

Weitere Informationen rund um die Installation und zu begleitenden Veranstaltungen finden Sie hier.

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