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Architonic, Best Office and Contract Brands, Vitra

Neues Arbeiten im Studio Office

Gutes Design verbessert nachhaltig die Qualität von Wohnräumen, Büros und öffentlichen Einrichtungen. Ziel des Schweizer Unternehmens Vitra ist es deshalb, sein technisches und konzeptionelles Knowhow mit der Kreativität zeitgenössischer Gestalter zu verknüpfen, um so die Grenzen des Designs auszuloten und sie ständig zu erweitern. Im Vitra Center am Hauptsitz in Birsfelden erprobt das Unternehmen in seinem Studio Office ein neues Bürokonzept. Entwickelt wurde es zusammen mit Sevil Peach aus London. Die Gründerin des Architektur- und Designstudios SevilPeach arbeitet seit über 15 Jahren mit Vitra zusammen und entwirft Büroumgebungen für international tätige Unternehmen. Im Studio Office treffen Design- und Alltagsansprüche auf-einander: ein offener Raum, in dem Kommunikation und Flexibilität Bedingung und Zweck zugleich sind. Das Studio Office besteht aus fünf Studios, in denen insgesamt 120 Menschen arbeiten. Feste Arbeitsplätze gibt es nicht, die Mitarbeiter suchen sich jeden Tag einen neuen aus.

Das Projekt soll eine Atelier-Atmosphäre schaffen, die den kreativen Geist von Vitra widerspiegelt. Herzstück ist der Studio ­Office Club als Scharnier zwischen den Atelierflügeln und Treffpunkt für Besucher und Vitra-Mitarbeiter. Das Zentrum bildet ein von Sevil Peach entworfener Tisch für mehrere Mitarbeiter. Rund um den Tisch stehen Lärm absorbierende Boxen, die als Rückzugsort und Besprechungsraum dienen.

Vitra versteht Designer nicht als Auftragnehmer, sondern als Autoren. Das Zusammenspiel zwischen diesen Autoren aus der ganzen Welt und einem Auftraggeber, der ihre Ambitionen teilt, ist der Wesenskern der Produktentwicklung von Vitra – die ­Synthese aus gestalterischer Freiheit, ­fertigungstechnischem Knowhow und Marktkenntnis. Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit ist der von Edward Barber und Jay Osgerby aus London entworfene Bürodrehstuhl Pacific Chair. Gemäß dem Leitsatz »full performance, quiet design« folgen die Komponenten einer einheitlichen Designsprache und verleihen dem Pacific Chair gestalterische Klarheit und Präzision. Vor allem die Rückenlehne prägt den Drehstuhl. Sie ist so weit nach unten verlängert, dass von hinten außer dem Untergestell kein mechanisches Bauteil zu sehen ist. Die höhenverstellbare Rückenlehne und die Armlehnen laufen im gleichen, vertikal ausgerichteten Profil. Dies ermöglicht eine zur Seite orientierte Sitzposition. Schließlich reagiert eine Mechanik auf das individuelle Gewicht des Nutzers.

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