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Neues Leben für Trockendock - maritime Oberflächen für Schifffahrtsmuseum

Einsatz von Farbaluminium »ff2« und »ff3« beim Nationalen Dänischen Schifffahrtsmuseum von BIG

Die spektakuläre Architektur sowie die unterirdische Platzierung in einem historischen Trockendock machen das neue Nationale Schifffahrtsmuseum Dänemarks in Helsingør, in der Nähe von Kopenhagen, zu einem einzigartigen Gebäude. Das innovative Design stammt von der international tätigen Architektengruppe BIG. Statt das Museum einfach um das 150 m lange und 25 m breite Trockendock herum zu bauen, setzte das Team um Architekt Bjarke Ingels seinen Entwurf 8 m unter der Wasseroberfläche in die Seiten des 60 Jahre alten Trockendocks hinein.

Die freigebliebenen offenen und begehbaren Bereiche des ursprünglichen Docks bilden das Kernstück des Ensembles, um das sich die in den Flanken eingebrachte Ausstellung windet. Die an Schiffsdecks erinnernden Brücken verlaufen als Querverbindungen zwischen den zwei Längsseiten der alten Anlage und geben den Blick auf die in ihrem ursprünglichen Zustand belassenen Betonwände frei. Durch ihre schrägen Anordnungen dienen die Brücken den Besuchern als Abkürzungen zu den verschiedenen Teilen der Ausstellung.

Die Umsetzung dieses anspruchsvollen Bauvorhabens wurde durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Materialien möglich. Für die gesamten Bekleidungen von Seitenwänden und Innendecken sowie die Treppen, die hinunter in das Dock führen, kam Farbaluminium »ff2« von Novelis zur Anwendung. Die Rampen sowie die Brücke wurden mit »ff3«, Farbaluminium in 3 mm Stärke, bekleidet.

Um den maritimen Eindruck zu verstärken, wurde eine Oberfläche aus abwitterndem Klarlack gewählt. Der Klarlack schützt die Aluminiumoberfläche während der Bearbeitung und Montage vor Verschmutzungen und verwittert durch UV-Einstrahlung innerhalb von ca. zwölf Monaten. Die streifige Struktur der magnesiumhaltigen Aluminiumlegierung bleibt sichtbar und verleiht den Metallflächen des Gebäudes  eine lebendige Optik.

Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 5/2014

Umnutzung, Ergänzung, Sanierung

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