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Norman Foster zeichnet Plusenergiehäuser aus

Einen prominenten Stifter und Namensgeber konnte die Solar Agentur Schweiz für die zwanzigste Ausgabe der Schweizer Solarpreise gewinnen: Erstmals wurden im Rahmen der Preisverleihung auch die „Norman Foster Solar Awards“ für herausragende Plusenergiehäuser verliehen.

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Foto: Tonatiuh Ambrosetti/ETH Zürich

Lord Norman Foster, der bekanntlich bereits seit längerem einen Wohnsitz in der Schweiz hat, war selbst anwesend, als am 3. September in Zürich die Schweizer Solarpreise und der nach ihm benannte Norman Foster Solar Award vergeben wurden. Die Preissumme des neuen Awards für Plusenergiebauten betrug insgesamt 100.000 Schweizer Franken.

Daneben wurden bereits zum 20. Mal die (insgesamt 17) Träger der Schweizer Solarpreise ausgezeichnet, der in drei Kategorien an Persönlichkeiten und Institutionen, Gebäude sowie Energieanlagen für erneuerbare Energie vergeben wird.

Preisträger des Norman Foster Solar Awards:

Mehrfamilienhaus „Kraftwerk B“ in Bennau (1. Preis)
Plusenergiehaus Cadruvi/Joos in Ruschein (2. Preis)
Plusenergiebau-Sanierung Züst in Grüsch (3. Preis)

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Foto: "Kraftwerk B" in Bennau (Entwurf: grab architekten, Altendorf) (Foto: grab architekten, Altendorf)

Preisträger des Schweizer Solarpreises, Kategorie Neubau:

Plusenergiehaus Cadruvi/Joos in Ruschein
SAC Hütte Sektion Monte Rosa bei Zermatt
IUCN-Verwaltungsbau in Gland
Solar-Restaurant Klein Matterhorn, Zermatt

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Foto: Neue Monte Rosa-Hütte bei Zermatt (Entwurf: ETH-Studio Monte Rosa Hütte, Zürich/Bearth & Deplazes; Chur) (Foto: Tonatiuh Ambrosetti/ETH Zürich)
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Foto: IUCN-Verwaltungsbau in Gland (Entwurf: agps.architecture, Zürich/Los Angeles) (Foto: Holcim AG, Zürich)

Preisträger des Schweizer Solarpreises, Kategorie Bausanierungen:

Solare Plusenergiebau-Sanierung, Vaduz
Fents Solare Plusenergiebau-Sanierung, Wil
Minergie-P-Sanierung, MFH Rieben, Zürich

Preisträger des Plusenergiebauten-Solarpreises:

Solare Plusenergiebau-Sanierung, Vaduz
Plusenergiebau Sol-Arch2, Matten
Plusenergiebau Bürgi, Vordemwald

Beachtlich ist nicht zuletzt der solare Überschuss, den einige der hier ausgezeichneten Gebäude erwirtschaften: Das „solar sanierte“ Haus Ospelt in Vaduz, Träger des Plusenergiebauten-Solarpreises, erwirtschaftet nach seiner Ertüchtigung 182% des Eigenenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen – also ein Überschuss von 82%, der ins Netz eingespeist wird. In der Jurybegründung heißt es hierzu: „Dank 27 cm Dämmung der Gebäudehülle und 3-fach verglasten Fenstern reduziert das 1953 erstellte Gebäude den bisherigen Gesamtenergiebedarf (Warmwasser, Heizung und Strom) um 86% von 50‘200 kWh/a auf knapp 7‘000 kWh. Die solare PV-Nutzung der Ost- und Westdachseite garantiert mit 12‘700 kWh/a eine Eigenenergieversorgung von 182%. Diese solare Wohnbausanierung senkt im Vergleich zu ähnlichen Wohnbauten den CO2-Ausstoss um jährlich 18.1 Tonnen, deckt den gesamten Jahresenergiebedarf zu 100% und verkauft noch 5‘708 kWh/a oder 82% Stromüberschuss an das öffentliche Stromnetz - ein mitteleuropäischer PEB-Rekord.“

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