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Null-Emissionsarchitektur in den Tropen

EcoCommercial Building
Bild: Banz Riecks, Bochum

Der Bayer-Konzern plant ein Leuchtturmprojekt für energieeffizientes Bauen in Indien: Das von dem Bochumer Architekturbüro Banz + Riecks entworfene „EcoCommercial Building“ soll 40 Mitarbeitern Platz bieten und insgesamt nur 40 kWh/m2a Energie verbrauchen.

40 Mitarbeiter und 40 kWh/m2a Gesamt-Energiebedarf – das sind die wichtigsten Kennzahlen des Büroprojekts „EcoCommercial Building“, das Bayer MaterialScience im indischen Greater Noida errichten möchte. Konventionelle Bürogebäude benötigen in Indien etwa das Fünf- bis Zwölffache dieser Energie. Mit dem Büroprojekt will der Chemiekonzern nicht zuletzt unterstreichen, dass moderne Baumaterialien wie Polyurethan-Dämmstoffe und Dachoberlichter aus Polycarbonat auch in den Tropen zu einer energieeffizienten Bauweise beitragen können. Dabei kommt es in diesen Breiten primär auf einen wirksamen Schutz vor Überhitzung an. Während die luftdichte, gut gedämmte Fassadenkonstruktion die feuchttropische Luft aus den Innenräumen fernhält, filtern die Dachkuppeln einen Großteil des Inrfrarotanteils aus dem Sonnenlicht heraus und verhindern ihrerseits ein Aufheizen des Gebäudes. Das Flachdach des Gebäudes wird für eine Photovoltaik-Anlage genutzt, die den Strom für das Gebäude liefern soll. Bayer rechnet damit, dass sich die zusätzlichen „Umweltinvestitionen“ für das Bürogebäude binnen weniger als zehn Jahren amortisieren.

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