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Otto Bartning, Akademie der Künste Berlin

Otto Bartning: »Architekt einer sozialen Moderne«

Als Architekt, Schriftsteller und Kritiker prägte Otto Bartning bereits in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg zusammen mit Architekten wie Walter Gropius und Bruno Taut des Neue Bauen der Weimarer Republik. Durch seine zahlreichen Arbeiten im Kultur-, Sozial- und Wohnungsbau war er maßgeblich beteiligt an der Etablierung der sozialen Moderne in der Architektur.

Seine an den Bedürfnissen des Menschen orientierte Philosophie zeigte sich auch in dem Bestreben, stets auch der Spiritualität einen angemessenen Raum in der Gesellschaft zu schaffen. Diese Haltung ließ ihn schon schon früh zu einem der wichtigsten Protagonisten des modernen evangelischen Kirchenbaus avancieren. Mit der von ihm entworfenen Sternkirche (1922) und der Stahlkirche (1928) schuf er bis heute relevante Leitbauten des Kirchenbaus in Deutschland. Ebenso wie sein Notkirchenprogramm, in dessen Rahmen ab 1946 seriell vorgefertigte Typenkirchen in 43 Städten entstanden, sind seine Arbeiten bis heute einzigartig.

Die Vielschichtigkeit seines Gesamtwerkes von Texten, Reden und gebauter Architektur prägte nachhaltig die Baukultur der jungen Bundesrepublik Deutschland.
Die Ausstellung in Berlin zeigt bisher noch nie präsentierte Exponate und führt anhand von originalen Zeichnungen, Fotografien und Architekturmodellen durch vier Epochen deutscher Geschichte und Architektur.

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