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Passiv-Bürohaus in Aarhus eröffnet

Ab 2019 sollen alle öffentlichen Neubauten EU-weit den Niedrigstenergiestandard erfüllen. Die Stadtverwaltung im dänischen Aarhus probt diesen Ernstfall jetzt schon: Gerade wurde dort nach Plänen von C. F. Møller Architects ein Bürogebäude eröffnet, das die Passivhaus-Bauweise mit aktiver Solarenergiegewinnung verbindet.

Foto: c. f. møller architects
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Foto: c. f. møller architects

Der sechsgeschossige Neubau steht in einem Stadtentwicklungsgebiet im Hafen von Aarhus und soll künftig Teile des Technischen Rathauses der Stadt beherbergen. Neben der Einhaltung des Passivhausstandards forderte die Stadt vor allem ein gutes Innenraumklima. Die Fassaden sind sichtlich auf die Nutzung solarer Energien hin optimiert: Eine 200 Quadratmeter große Fläche ist mit Photovoltaik-Lamellen verkleidet; weitere 170 m2 nehmen thermische Solarkollektoren ein. Die Wärme aus den Kollektoren, die eine markante, gegenüber dem Baukörper leicht abgedrehte Ecksituation bilden, wird im Winter zur Beheizung des Gebäudes und im Sommer zur Kühlung verwendet.

Die große Südfassade optimiert überdies die passive Nutzung von Solarwärme. Um die Innenräume vor Überhitzung zu schützen, sind die großen Fenster aus der mit schwarzem Naturstein verkleideten Fassadenebene zurückversetzt und werden von Verschattungspaneelen beschattet, die ebenfalls mit Solarzellen bestückt sind. Das Gebäude erreicht einen Heizenergiebedarf von 15 kWh/m2a und entspricht damit dem Passivhausstandard. Sein Gesamt-Primärenergiebedarf soll bei höchstens 50 kWh/m2a liegen. Die Dichtigkeit der Gebäudehülle beträgt das Doppelte der gesetzlichen dänischen Anforderungen.

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