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Foto: Mariana Bisti

Perforiertes Refugium: Olive Tree House in Halkidiki

Aus der Ferne mutet der Entwurf der griechischen Architektin Eva Sopeoglou wie ein einfacher, grüner Quader an. Ein leicht schräges Dach und ein Plateau aus Beton rahmen das Bild – auch farblich. Erst beim Nähertreten fällt das entscheidende Detail auf. Die Fassadenpaneele sind mit einem unregelmäßigen, blattförmigen Muster perforiert. Sie lassen Blicke ins Innere und vor allem auch einen Luftaustausch zu.

Wenn das Olive Tree House an Wochenenden bewohnt ist, können die Metallwände aufgefaltet werden. Der drei auf sieben Meter große Innenraum wird dann um die Terrasse erweitert. Die Olivenhaine werden zum Ess- und Wohnzimmer der Bewohner.

Im Inneren nimmt der Schlafraum mehr als die Hälfte der Fläche ein. An zwei Seiten schließen Schrankwände den Raum, die anderen beiden Wände können komplett geöffnet werden. Die Ausrichtung des Hauses ist an den Lauf der Sonne angepasst, sodass die klimatischen Bedingungen optimal sind, ohne die schönen Ausblicke zu verbauen. Über den Tag wirft die Sonne ein immer wechselndes Schattenbild auf die Innenwände. Dadurch scheint es, als wäre das Haus nur von Olivenbäumen umgeben.

Alle Komponenten dieses pflegeleichten Sommerhauses konnten vorgefertigt werden. Das identitätsstiftende Muster wurde mithilfe von CAD/CAM in die Metallwände geschnitten. Für dieses experimentelle Projekt wurde Eva Sopeoglou vielfach ausgezeichnet.

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