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Philips, Preis, Livable, City, Stadtplanung, Wohlbefinden

Philips schreibt Livable Cities Award aus

Philips schreibt Wettbewerb für Initiativen und Projekte aus, die dazu beitragen, Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen in Städten zu verbessern.

Der Philips Livable Cities Award soll dazu anreizen, praktische und umsetzbare Ideen entwickeln, um Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen zu verbessern, die in Städten leben. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen. Im Rahmen des Wettbewerbs werden Preise im Gesamtwert von 125.000 Euro vergeben.

Ziel des internationalen Programms ist es, einfache Lösungen für die komplexen Herausforderungen zu entwickeln, denen sich Stadtbewohner heutzutage gegenübersehen. Das Programm besteht aus drei separaten Preiskategorien:

Well-being Outdoors: Initiativen, die helfen, dass sich Bürger im öffentlichen Raum sicher fühlen, oder die für eine Steigerung des Identitäts- und Gemeinschaftsgefühls der Stadtbewohner sorgen.

Independent Living: Initiativen, die der steigenden Zahl älterer Menschen, die alleine leben, ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in der Stadt vermitteln. Besonders der aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen Rechnung tragende Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und –Dienstleistungen steht hier im Vordergrund.

Healthy Lifestyle at Work and Home: Initiativen, die die geistige und körperliche Gesundheit der Menschen unterstützen. Zum Beispiel durch Schaffung von Umgebungen oder anderen Lösungen die dazu anregen, sich körperlich zu bewegen, die einen gesunderen Schlaf ermöglichen, oder zu einer gesünderen Ernährung anreizen.

Ein Hauptpreis von 75.000 Euro wird für die beste Idee aus allen drei Kategorien vergeben. Außerdem gibt es zwei zusätzliche Preise von je 25.000 Euro für die besten Einsendungen in den beiden Kategorien, die nicht vom Hauptpreis berücksichtigt sind. Die Vergabekriterien werden von einer internationalen Expertenjury unter der Leitung von Richard Florida entwickelt. Florida ist Autor des Buches „The Great Reset“, Direktor des Martin Prosperity Institute sowie Professor of Business and Creativity an der Rotman School of Management an der Universität Toronto.

„Unsere Städte sind unsere großartigste Erfindung. Sie sind Orte, an denen unterschiedlichste Menschen und Talente aufeinandertreffen, was zu unvergleichlicher Kreativität, Innovation und Wohlstand führt“, sagt Richard Florida. „Die Hälfte der Weltbevölkerung, weltweit über drei Milliarden Menschen, lebt in Städten. Doch zu viele unserer Städte sind von der Weltwirtschaft abgeschnitten. Und selbst in vielen der modernsten Städte finden sich Bereiche, die benachteiligt und arm sind. Wir brauchen einfache Lösungen, die in jeder Gemeinde umgesetzt werden können, um unsere Städte florieren zu lassen und sie lebenswerter zu machen. Ich fühle mich geehrt, an diesem einmaligen Projekt teilnehmen zu dürfen, das als Modell dienen kann, unsere Städte auf der ganzen Welt wohlhabender und lebenswerter zu machen.“

Moderne Städte florieren, weil immer mehr Menschen erkennen, dass Städte anregende und lohnende Umgebungen sind, um dort zu leben, zu arbeiten und seine Freizeit zu verbringen. Die jüngsten Statistiken des UN-Habitat Global Report on Human Settlements zeigen, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung derzeit in Städten lebt. Dieser Anteil wird bis 2050 voraussichtlich auf mehr als zwei Drittel ansteigen. Und mit der zunehmenden Urbanisierung steigt auch der Anteil älterer Menschen an der Stadtbevölkerung. Inzwischen ist der Anteil der älteren Erwachsenen an der Stadtbevölkerung in Industrieländern schon ebenso groß wie der der Jüngeren (laut WHO-Bericht „Global Age-Friendly Cities: a Guide“, Teil 1). Die rapide Urbanisierung hat auch zu gesundheitsbezogenen Problemen geführt, etwa einem dramatischen Anstieg von Übergewichtigkeit, besonders in Entwicklungsländern. Ursache sind die geringere körperliche Aktivität aufgrund zunehmend sitzender Tätigkeiten sowie die veränderten Transportmethoden. WHO-Factsheet Nr. 311, September 2006: „Obesity and Overweight“.

Einsendeschluss ist der 28. Oktober 2010, 17 Uhr.

Zur Webseite des Philips Awards

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