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Prämiert: best tall buildings award 2014

Zum dreizehnten Mal verleiht der Council on Tall Buildings and Urban Habitat (CTBUH), den Best Tall Buildings Award, eine Auszeichnung der besten gebauten Hochhäuser der letzten Jahre. Nach einer geographischen Einteilung in vier Weltregionen wurden bisher vier Regionalgewinner bekannt gegeben. Am 6. November 2014 wird unter ihnen der Gesamtsieger ermittelt und in Chicago gekürt. Vielfältige Themen wie Nachhaltigkeit, Umnutzung, Renovierung und der Einsatz von neuen Technologien, die seit Jahren den Bau von Hochhäusern prägen, bildeten die Bewertungsgrundlage für die Jury. Unter den 88 Einsendungen war in diesem Jahr ein weltweit bewusster Umgang mit der Rolle von Hochhäusern in der sich ändernden Klima- und Umweltstruktur abzulesen, so das Jurymitglied Jeanne Gang.



Gewinner Europa

Office for Metropolitan Architecture
De Rotterdam, Rotterdam, Niederlande

De Rotterdam, Foto: Richard John Seymour

De Rotterdam ist das größte Gebäude der Niederlande, geplant von den Architekten des Office for Metropolitan Architecture. Auf einer Grundfläche von 162.000 m2 beherbergt es Büro- und Wohnflächen, ein Hotel, Veranstaltungs- und Gewerbeflächen, Restaurants und Cafés. Statt alle Funktionen in einem kompakten Baukörper unterzubringen, setzt sich De Rotterdam aus drei untereinander verbundenen Einzelmodulen zusammen. Der Entwurf von OMA soll den klassischen, amerikanischen Wolkenkratzer mit der modernen, experimentellen niederländischen Architektur vereinen.



Gewinner Mittlerer Osten | Afrika


Skidmore, Owings & Merrill | Khatib & Alami
Cayan Tower, Dubai

Cayan Tower, Foto: Tim Griffith

Der Regionalgewinner aus der Region des Mittleren Ostens und Afrika ist der Cyan Tower der Architekten von SOM und Khatib & Alami. Dynamisch windet sich der Wolkenkratzer als Bestandteil der Skyline von Dubai in die Höhe, verdreht sich über seine Höhe von 304 Meter um 90 Grad. Die Wohnflächen, die sich auf 75 Stockwerke verteilen, sind im Grundriss jeweils identisch, je Stockwerk aber um 1,2 Grad versetzt. Die besondere Form des Hochhauses betont seine Dreidimensionalität und hebt es so vom Rest der Skyline ab.



Gewinner Asien | Australien


Ateliers Jean Nouvel | PWT Architects
One Central Park, Sydney, Australien

One Central Park, Foto: Murray Fredericks, Images courtesy of Frasers Property Australia and Sekisui House Australia

Mit dem Gebäude One Central Park hat das Atelier Jean Nouvel zusammen mit PTW Architects ein Bauwerk geschaffen, das die Architektur von Hochhäusern zukunftsweisend prägen dürfte. Mit der Verwendung zweier für den Hochhausbau untypischen Technologien, Hydrokulturen an der Fassade und Heliostaten auf dem Dach, reguliert das Gebäude seinen Energie- und Wärmehaushalt auf natürliche Weise und steht auch optisch für einen Wandel im Umweltbewusstsein der heutigen Generation.



Gewinner Amerika

Cutler Anderson Architects mit SERA Architects
The Edith Green-Wendell Wyatt Federal Building, Portland, USA

Edith Green-Wendell Wyatt Federal Building, Foto: Nic Lehoux

Das Edith Green-Wendell Wyatt Federal Building wie es heute zu sehen ist entstand aus der Renovierung des ehemaligen Federal Buildings, fertiggestellt im Jahr 1974. Als das Gebäude dem heutigen energetischen und technischen Standard nicht mehr entsprach, plante das Architekturbüro SERA Architects zusammen mit Cutler Anderson Architects seine Umgestaltung. Seitdem erfüllt das Gebäude nicht nur die Vorgaben hinsichtlich Energie und Nachhaltigkeit, sondern hebt sich ebenso in seinem Design vom ursprünglichen Bauwerk ab. Die Betonfassade aus den 70er Jahren wird heute von einer luftigen, leichten Fassade aus Stahl umhüllt.



Alljährlich werden die Bauwerke der Gewinner und Finalisten des Wettbewerbes publiziert und sind international im Fachbuchandel erhältlich.

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