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Foto: Tomasz Lewandowski

Räuber und Gendarm: Übungsanlage von Schulz und Schulz

Ein Sockel von 89 x 26 m trägt das neue Übungsgebäude der Polizei Sachsen. Die Raumschießanlage und der Fortbildungstrakt sind auf zwei gleich große, eingeschossige Baukörper aufgeteilt. Dazwischen bleibt ein Hof offen, der den gerahmten Blick freigibt und die Adresse des Ensembles bildet.

Schmale Fassadenelemente bekleiden alle Gebäudeseiten. An den geöffneten Fassaden wechseln sich jeweils ein geschlossenes Paneel und eine schießschartenähnliche Öffnung ab. Die klare Trennung in zwei Bereiche ist schon an der Fassade ablesbar: Während der Gebäudeteil mit den Schießbahnen von drei Seiten geschlossen ist, öffnen sich die Räume des Einsatztrainings und der Fortbildung an drei Seiten. So wird auf den Bahnen für konzentrierte Schulungsbedingungen gesorgt und die Übungsräume erhalten Tageslicht.

Das Raumprogramm der Raumschießanlage umfasst zwei 15-Meter-Schießbahnen sowie eine 25-Meter-Schießbahn. Das Training mit scharfen Waffen findet ausschließlich in diesem Gebäudeteil statt. Im gegenüberliegenden Fortbildungstrakt wird situationsgerechtes Vorgehen geübt. Ein Sportraum, Seminarräume sowie mehrere Trainingskulissen bieten Raum für die detailgetreue Darstellung von Einsatzlagen.

Mithilfe dieser Trainingsmöglichkeiten soll das Leitbild »Polizei 2020« des sächsischen Innenministeriums erreicht werden. Es fordert eine »strategische Ausrichtung der Ressourcen und stetige Qualifikation der Einsatzkräfte, um den veränderten Herausforderungen wie Extremismus, Terrorismus und grenzüberschreitend organisierter Kriminalität gerecht zu werden.« Die Übungen im Neubau von Schulz und Schulz zielen daher auf eine ganzheitliche Ausbildung ab, mit dem Gebrauch der Schusswaffe als Ultima Ratio.

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