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Foto: Raumwelten

Raumwelten – Plattform für Szenografie, Architektur und Medien

Die Veranstaltung Raumwelten setzt sich aus vier Modulen zusammen: Business, Art & Research, Talent und Public. Somit spricht sie die verschiedensten Zielgruppen an: Entscheidungsträger des Mittelstandes, Kreative, Studenten und ein kulturaffines Publikum.

Die Raumwelten-Tickets sind erhältlich über www.raum-welten.com. Für den Besuch von Raumwelten und FAMAB AWARD bieten sich Kombitickets an.

Erstmals wird am 12. November in Kooperation mit dem FAMAB (Verband für direkte Wirtschaftskommunikation) der FAMAB AWARDS in der MHP Arena, Ludwigsburg verliehen. Ebenfalls neu: Der Raumwelten Pavillon auf dem Akademiehof macht räumliche Inszenierung mit allen Sinnen erlebbar und bietet Platz für Begegnung. Bereits ab dem 2. November finden hier Veranstaltungen, Vorträge und Performances statt.

In Raumwelten Business greift der Kurator Roman Passarge, Leiter derHansgrohe Aquademie, mit dem Thema „Digitale und reale Welten – wieso braucht man heute Showrooms und Messen?“ Fragestellungen zu Markeninszenierungen aller Art auf: Messearchitektur, Brand Center, Schauräume, Eventplanung, Produktionspartner u. v. m.

Die Referenten sind Michael Mack (Mack Media GmbH & Co. KG/Europa Park Rust), Noel Riley (Hansgrohe/Axor UK, London) & Tatjana Fairhurst (I-AM, London), Henning Ehrhardt (Bottega & Ehrhardt, Stuttgart), Arkas Förstner (Fön Design, Schramberg), Eberhard Freiensehner (commacross – Agentur für Begegnungskommunikation, Müllheim), Andreas Stephan (AS Systems, Markt Einersheim), Erik Wolff (ICT AG, Kohlberg), Frank Türke (Atelier Türke, Balingen), Ralf Zuleeg (d&b audiotechnik GmbH, Backnang) und Axel Haschkamp (MKT AG – Fine Exhibition Engineering, Olching). Bruce Mau (Massive Change Network, Evanston IL) hält die Keynote.

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Der Kongress Raumwelten Art & Research am 13. November behandelt in drei Panels drei Themenwelten zur angewandten Kommunikation im Raum.

Im von Petra Kiedaisch kuratierten Panel „Handelswelten – Von der Inszenierung von Waren“ sprechen Experten und Gestalter über aktuelle Entwicklungen in der jungen Disziplin Retail Design, die sich künstlerischer, szenografischer und museografischer Instrumente bedient, um ganzheitliche Erlebnisse zu schaffen. Die Referenten sind Tristan Kobler (Dipl. Arch. ETH, SIA) (Holzer Kobler, Zürich), Jan Knikker (MVRDV, Rotterdam), Jons Messedat (Corporate Architecture Institute, Stuttgart) und Philipp Teufel (malsyteufel, Düsseldorf).

„Edutain me! Neue Lernwelten zwischen Irrsinn und Scharfsinn“ heißt das von Jean-Louis Vidière kuratierte Panel, in dem es um die Frage geht, um welches Lernen es sich in Kindermuseen und Science Centern handelt und was inszenierte Räume leisten können. Als Referenten dabei sind Christoph Fricker (Landesmuseum Württemberg, Junges Schloss, Stuttgart), Olivier Héral (Futuroscope, Poitiers), Alicia Leuschner (TRIAD, Berlin) und Elisabeth Menasse-Wiesbauer (Zoom Kindermuseum, MuseumsQuartier, Wien).

2 × 3 macht 4 – widdewiddewitt – und 3 macht 9e! Ich mach’ mir die Welt – widdewidde – wie sie mir gefällt ... Wie Pippi Langstrumpf schaffen Gestalter in interdisziplinären Teams unterschiedlichste Raumwelten, von Aufzugskapseln über Arbeitsplätze bis zu Erlebniszentren. Durch welche Prozesse und Ideen entstehen eigene ‚Welten‘, die gesellschaftlichen Kontext, Form und Materialisierung vereinen? Diese Fragen sind das Thema im Panel „Welten bauen – Immersive Umgebungen“, kuratiert von Tobias Wallisser. Die Referenten sind Martin Haas (haas cook zemmrich | STUDIO2050, Stuttgart), Wolfram Putz (GRAFT, Berlin) und Enric Ruiz-Geli (Cloud9, Barcelona)

Bei der Raumwelten Special Lecture am Freitagabend, 13. November im barocken Ordenssaal des Residenzschlosses Ludwigsburg spricht Hubertus Gaßner (Direktor Hamburger Kunst halle) über Ausstellungsinszenierungen und Raumkonzepte. Als einer der profiliertesten Museumsdirektoren dieser Welt – u. a. tätig im Haus der Kunst München und im Museum Folkwang Essen – beschäftigt er sich mit Kommunikation im Raum (Ausstellungen, Museumsumbauten und Raumkonzepte). Eine seiner aufsehenerregendsten Ausstellungen war „Cube Hamburg 2007“, der schwarze Kubus von Gregor Schneider.

Raumwelten Talent wendet sich an Studenten. Am 14. November kommt unter dem Motto „Recruiting“ der Nachwuchs mit führenden Unternehmen der Branche zusammen. In Hochschulpräsentationen stellen sich herausragende Studentenprojekte u. a. aus den Bereichen Architektur, Gestaltung, Kommunikationsdesign, Ausstellungsgestaltung, Innenarchitektur und Szenografie vor. Mit dabei sind die HTWG Konstanz, die HKB Hochschule der Künste Bern, die FH Darmstadt, die Hochschule Mainz und die Filmakademie Baden-Württemberg. Dazu präsentieren sich Unternehmen als potentielle Arbeitgeber, darunter VON M GmbH und Totems Communication & Architecture. Beim „Expo Slam“ bewerten Studenten die Expo in Mailand.

Der pneumatische Raumwelten-Pavillon bildet das Zentrum der Veranstaltung und macht die Themen von Raumwelten direkt erlebbar. Im Raumwelten Pavillon finden Vorträge, Empfänge und Workshops statt, welche die Gelegenheit schenken, mit Kreativen, Experten und Gästen ins Gespräch zu kommen. Der Entwurf stammt von Architekturstudenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und Hochschule für Technik unter Leitung von Prof. Tobias Wallisser und Prof. Thomas Hundt. Die Finanzierung und Umsetzung ermöglichen die Wüstenrot Stiftung sowie die ADUNIC AG (Frauenfeld, Schweiz) und die formTL ingenieure für tragwerk und leichtbau gmbh (Radolfzell).

Raumwelten Public bringt in öffentlichen Veranstaltungen das Thema von Szenografie und Kommunikation im Raum einem breiteren Publikum näher. Dies geschieht durch Theateraufführungen, Media Performances, Installationen, Ausstellungen sowie Aktionen im öffentlichen Raum. Mit der Akademie für Darstellende Kunst wird das Virtual Reality Projekt „Vernetzt“ gezeigt. Es greift die Sagenwelt der Nibelungen auf und wurde von der Filmakademie Baden-Württemberg für die Nibelungen-Festspiele Worms produziert. Inspiriert durch die Beziehung Hagens zu seiner Nichte Kriemhild zeigt „Vernetzt“ eine Tanzperformance auf dem Grat zwischen Vertrauen und blinder Wut, und bietet mittels einer VR-Brille eine neue Filmerfahrung. Die Inszenierung „tracing O. S. – eine performative Spurensuche nach Oskar Schlemmer“ von Eva Baumann befasst sich mit den Ideen Oskar Schlemmers aus der Perspektive der Gegenwart. Sie ist eine Transformation von Oskar Schlemmers experimenteller Bauhausbühne in ein zeitgenössisches Medientheater. Die Tickets für „tracing O. S.“ sind über Reservix und Easy Ticket erhältlich.

Veranstalter ist die Film- und Medienfestival gGmbH, Mitveranstalter die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).


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