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Reduce, Reuse, Recycle

Im Vorfeld der 13. Architektur-Biennale in Venedig diskutieren Muck Petzet, der Generalkommissar des deutschen Beitrags, und Florian Heilmeyer mit Andreas Hild über „Ressource Architektur“.

Ort:
Deutsches Architekturzentrum DAZ, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin
Termin:
07. Juni 2012, 19 Uhr

Die Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen ist in Deutschland zur wichtigsten Aufgabe der Architekten geworden. Es gilt, die bestehende Bausubstanz einerseits als Ressource, andereseits aber auch inhaltlich, kulturell und sozial neu zu bewerten. Der deutsche Beitrag zur diesjährigen Architektur-Biennale in Venedig stellt daher einen intelligenten Umgang mit dem Gebäudebestand in den Fokus. Der Titel “Reduce, Reuse, Recycle” überträgt ein Wertesystem aus der Abfallwirtschaft auf das Bauen im Bestand und fordert entsprechend dieser Logik dazu auf, die Energien und Potenziale des Vorhandenen zu erkennen und effizient weiterzuentwickeln.

Gemeinsam mit Andreas Hild (Hild und K), dessen Architekturpraxis beispielhaft für ein materielles, aber auch inhaltisches Weiterbauen am Bestand steht, gehen Muck Petzet und Florian Heilmeyer im DAZ folgenden Fragen auf den Grund:

Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bringen alltägliche Bauaufgaben mit sich? Welche Ansätze für die Wieder- und Neunutzung, den Umbau und die Erweiterung des Bestands können zukunftsweisende Handlungsstrategien hervorbringen? Wie lassen sich aktuelle Umbauprojekte und die Beschäftigung mit der Architekturgeschichte in die Hierarchie der drei Begriffe “Reduce, Reuse, Recycle” einordnen?

Ber der geplanten Folgeveranstaltung im Vorhoelzer Forum der TU München am 28. Juni 2012 um 19 Uhr werden Muck Petzet und Florian Heilmeyer die Diskussion mit dem Berliner Architekten Arno Brandlhuber fortführen.

Diskutanten:
Muck Petzet, Architekt, ist Generalkommissar des deutschen Beitrags. Zunächst bei Herzog & de Meuron in Basel tätig, gründete er 1993 sein eigenes Büro in München. Seine langjährige Beschäftigung mit Umbaustrategien ist Grundlage seines Biennale-Konzepts. Er hat beispielhafte Umbauprojekte in von Schrumpfung betroffenen Städten in Thüringen und Sachsen realisiert, bei denen Plattenbauten durch kreative Ergänzungs-, Um- und Rückbaumaßnahmen aufgewertet wurden. Für seine Arbeiten wurden ihm zahlreiche Anerkennungen verliehen, darunter der Deutsche Bauherrenpreis Modernisierung 1999, 2002 und 2007 sowie der Best Architects Award 2009 und 2012.

Florian Heilmeyer, Architekturjournalist, ist Mitherausgeber der Publikation zum deutschen Beitrag. Er studierte Architektur in Berlin und Rotterdam und hat zunächst als Architekt, Bühnenbildner, Bauleiter und Ausstellungsgestalter gearbeitet. Seit 2005 ist er ausschließlich in der Architekturvermittlung tätig, mit Texten, Büchern und Ausstellungen über Architektur und Stadtpolitik, als Redakteur für BauNetz, als contributing editor für MARK (Amsterdam) und als Autor für internationale Publikationen.

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