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Renzo Piano, Genua, Brücke

Renzo Piano setzt Zeichen der Hoffnung

„Ein symbolisches Licht der Hoffnung für das Land und für Genua“ – so nennt Renzo Piano die temporäre Lichtinstallation auf seiner Brückenbaustelle in Genua. Laserstrahler in den Farben der italienischen Trikolore beleuchten die Baustelle der Autobahnbrücke über eine Länge von rund einem Kilometer. Die weithin sichtbaren Farbstrahlen sollen in Zeiten von Covid-19 ein Zeichen setzen. Sie appellieren an die Solidararität und wollen den Genuesern sowie allen Italienern Mut machen.

Sicherheit und Zukunft

Die Morandi-Brücke in Genua war am 14. August 2018 in vollem Autobahnbetrieb auf ein dicht bebautes Stadtgebiet der Hafenstadt gestürzt – damals eines der schwersten Unglücke Italiens. Im Januar letzten Jahres beschloss Genua den Neubau der Brücke nach dem Entwurf von Renzo Piano. Der gebürtige Genueser hatte sich in einem Wettbewerb unter anderem gegen Santiago Calatrava durchgesetzt. Pianos hell gestrichene Stahlkonstruktion entsteht mithilfe des Baukonzerns Salini Impreglio sowie der staatlich kontrollierten Unternehmen Fincantieri und ItalFerr. Der Neubau soll 202 Millionen Euro kosten und überzeugte vor allem durch seine nüchterne Klarheit, die auf Sicherheit setzt.

Symbolischer Brückenschlag

Auf ein Honorar wollte der Pritzker-Preisträger Renzo Piano von Beginn an verzichten; er versteht das Bauprojekt als Spende an seine Heimatstadt. Mit der jüngsten Lichtinstallation setzt die Brückenarchitektur ein symbolisches Zeichen in schwierigen Corona-Zeiten.

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