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Pedevilla Architets, Feuerwehrhaus Vierschach, Gustav Willeit

Rötlicher Monolith: Feuerwehrhaus von Pedevilla Architects

Die traditionelle Bergidylle in Vierschach wird seit diesem Jahr durch ein modernes Feuerwehrhaus ergänzt. Halb in einen Hügel eingebettet, steht an der Hauptstraße das längliche, flache Bauwerk aus rötlichem Sichtbeton. An manchen Stellen ist die Farbintensität stärker, an anderen schwächer. Diese heterogene Färbung hängt mit der geringen Mischdauer des Betons zusammen, die dazu führt, dass sich die roten Farbpigmente nicht vollständig verteilen. Aber gerade durch diese Unregelmäßigkeiten harmonisiert der Beton mit den vielfältigen Grautönen der umliegenden Gebirgsmassive und wirkt nahezu natürlich.

Das zweigeschossige Bauwerk besticht durch Massivität: Der monolithische Charakter wird neben dem Beton durch eine klare Kubatur, sichtbare Wandstärken und fein gerahmte Türen erzeugt. Im Inneren des Untergeschosses, welches als Fahrzeughalle dient, setzt sich dieser Eindruck fort, bedingt durch die unverputzten Wände und die einheitliche Farbgebung der Innenausstattung.
Nur im Obergeschoss setzen Pedevilla Architects auf eine gemütlichere Atmosphäre: Der Boden, die Wände und die Decke sind mit Planken von heimischen Zirbenkiefern verkleidet. Über eine Wendeltreppe wird der Saal extern erschlossen und eignet sich daher auch für Feiern und Veranstaltungen parallel zum Feuerwehrbetrieb.

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