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Sammlung Brandhorst in München eröffnet...

Eröffnet wird die Sammlung Brandhorst in München frühestens im Februar 2009. Am 12. August 2008 gab es vorab eine Pressebesichtigung und eine Führung durchs noch nicht ganz fertig gestellte Gebäude.

Immerhin hatten sich der Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein und sein Kultusminister Thomas Goppel die Ehre gegeben, um sich vom Stand der Dinge ein eigenes Bild zu machen. In Anwesenheit des Sammlers und Stifters Udo Brandhorst führte Louisa Hutton vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton durch die Räume:
"Das wichtigste fehlt noch, das ist natürlich die Kunst!"Und so wirken die Innenräume neutral, aufgeräumt, handwerklich hochwertig mit präzisen Details. Große Spektakel sucht man vergebens. Die bisher noch fehlenden Farbtupfer sollen die hochkarätigen Kunstwerke in die Räume bringen: Mit Künstlern vom Format eines Pablo Picasso, Sigmar Polke oder Cy Twombly darf man auf das Endergebnis gespannt sein. Der gestrige Blick hinter die Kulissen war für Unbeteiligte die letzte Gelegenheit vor der Eröffnung das Gebäude zu betreten. Von der Bau-Fertigstellung im Oktober bis frühestens Februar 2009 möchten sich die Kuratoren Zeit lassen, um für jedes Kunstwerk den besten Platz auszusuchen. Auf Farbe brauchen Kunstliebhaber aber auch jetzt schon nicht zu verzichten: Die Fassade ist bereits fertig und wie eine bemalte Skulptur von 36 000 bunten Keramikröhrchen umhüllt. Ob es sich dabei um Kunst, Architektur oder Design handelt, kann jeder in den benachbarten einschlägigen Museen selbst für sich herausfinden.

Text und Bilder von Frank Kaltenbach

Das Museumsgebäude ist farblich in drei Baukörper unterteilt (hell= Kopfbau, mittel = OG Längsriegel, dunkel= Sockel Längsriegel). Zur Türkenstraße im Osten wurde in Abweichung zum ursprünglichen Masterplan der Langbau (l=98 m, b=18m, h=17m) von der Straße zurückgesetzt und eine Baumreihe gegenüber der Wohnbebauung gepflanzt. Der höhere Kopfbau (l=34m, b=17m, h=23m akzentuiert die Ecke des Gebäudeblocks und bildet den nord-östlichen Auftakt zum Kunstareal.

Der Kopfbau korrespondiert mit seiner Dominanz mit dem 8-geschossigen Wohnungsbau von Sepp Ruf aus dem Jahre 1952, einem Klassiker der Moderne, auf der gegenüberliegenden Seite der Theresienstraße (zurzeit hinter Bauplanen verhüllt).

Haupteingang ins Foyer im Erdgeschoss des Kopfbaus

Der schmale Weg zwischen der Westfassade der Sammlung Brandhorst und den Institutsgebäuden aus den 70er Jahren.

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