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Schallschutzfassade aus Stahl für einen Schrottplatz

Für die Beschaffenheit der gelochten Fassadenteile des neuen Büro- und Betriebsgebäudes des Schweinfurter Familienunternehmens Georg Lesch e.K. orientierten sich die Architekten an gängigen rostfarbenen Altmetallresten und stellten damit einen gestalterischen Bezug zum unmittelbaren Arbeitsumfeld der Schrottplatzverwaltung her. Während der Baukörper nach außen hin robust und kantig wirkt, ist das Innere des Gebäudes durch seine raumhohen Verglasungen hinter der gelochten Fassade hell und freundlich.

Der kleine, schmale Innenhof als Zentrum des Gebäudes bietet Erhohlung und Ruhe. Um diesen begrünten Rückzugsort, der von warmen Materialien wie Holz geprägt ist, gruppieren sich die Büro- und Betriebsräume. Die vollflächigen Fenster zum Innenhof lassen Sichtachsen entstehen, die zu einer besseren internen Kommunikation beitragen. Im Inneren des Baukörpers wird immer wieder der Bezug nach außen hergestellt: im Besprechungsraum ermöglicht die vollflächige Verglasung den Blick über den gesamten Betriebshof. Um diese Aussicht realisieren zu können, musste ein Glas gewählt werden, das höchsten schallschutztechnischen Anforderungen standhält.

Eurolamex S Phon bietet durch seine spezielle schalldämmende PVB-Folie eine Verglasung für Objekte mit hohen Schallschutzanforderungen. Das Glas wurde mit der Wärmedämmschicht Silverstar Zero beschichtet und anschließend zu einem Zweifach-Isolierglas verarbeitet. Durch den mehrschichtigen Aufbau, die schalldämmende Folie und die Beschichtung, die einen besonders niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten aufweist, entsteht ein hocheffizientes Isolierglas, das gleichzeitig hohen Schallschutz und eine gute Wärmedämmung garantiert. Die  Schalldämmwerte erreichen bei einem Verbundsicherheitsglas mit normaler PVB-Folie  im Vergleich zu einem Floatglas gleicher Dicke eine Verbesserung um bis zu 2 dB, mit der Schalldämmfolie sogar um 5 dB. Um den verschiedenen, ortsspezifischen Bedingungen und unterschiedlichen Belastungen durch Lärm gerecht zu werden, variiert zudem die Dicke der Basisgläser entsprechend der jeweiligen Anforderungen an den Schallschutz.

Weitere Informationen: www.euroglas.com

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Euroglas Schallschutzfassade

Foto: Stefan Meyer

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 5/2017
Klimagerechtes Bauen

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