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Schaustelle der Pinakothek der Moderne

Am 13. April 2013 eröffnet die Schaustelle – ein temporärer Pavillon, entworfen von Jürgen Mayer H, für die Dauer von 7 Monaten.

Ort:
Kunstareal, Barer Straße 29, 80799 München
Datum: Samstag, 13. April 2013, 18:00 Uhr

Schaustelle Pinakothek der Moderne München
Foto: Frank Kaltenbach

Die Schließung der Pinakothek der Moderne während Sanierungsarbeiten für sieben Monate begreifen die vier unter ihrem Dach agierenden Museen (Architektur, Moderne Kunst, Graphik und Design) als Chance, in einem offenen Forum zu kooperieren und die kontinuierliche Interaktion zu suchen.

Der Übergangsbau nach Entwürfen von Jürgen Mayer H. ist eine hohe und in Teilen frei auskragende Rasterstruktur aus wiederverwertbaren Gerüstelementen (Innenraum ca. 250 qm, Terrasse im ersten Obergeschoss ca. 150 qm und Aussichtsplattform in 17 Metern Höhe). Die Mehrzahl der Bauelemente, also auch die Funktionscontainer und die Fassadenverkleidung aus Kunststoff können nach dem Ende der Schaustelle weitere Verwendung finden und in den Baukreislauf zurückgeführt werden. Damit wird die Produktion von Wegwerfleistungen auf ein Minimum reduziert. Dieses Konzept der Angemessenheit, Flexibilität und Reduktion auf einfachste Mittel steht programmatisch für die Schaustelle als Ganzes.

"Unter dem Motto "Die Schaustelle erstellt sich selbst" entwickeln sich einige Elemente der Schaustelle prozessual, wie etwa der geplante Loungebereich, die Bestuhlung oder die Umgebung rund um die Schaustelle. Provisorisches und Spontaneität sind erwünscht, das Prozesshafte ist die Agenda. Ein zentrales Leitmotiv des Programms ist die kritische Auseinandersetzung mit der Frage: Was ist das Museum der Zukunft?"
Dr. Corinne Rose, leitende Koordinatorin der Schaustelle

Programmablauf:
OTON: Eine Sound-Performance von "OTON", einer Band bildender Künstler, begrüßt die ersten Besucher vom Dach der Schaustelle aus. Der temporäre Aktionsraum wird zum Klangkörper.
Hörstück: Der Performer, Regisseur und Soundkünstler David von Westphalen inszeniert Stimmen von Menschen, die das Museum während dessen zehnjähriger Geschichte begleitet haben. Das Museum erscheint als Hörraum.
Imagographie: Die größte begehbare Sofortbildkamera der Welt wurde in den 1970er Jahren in München von Werner Kraus und Erhard Hößle erfunden. Die Berliner Künstlerin und Schauspielerin Susanna Kraus bringt die Kamera in die Schaustelle, um Besucher und Mitarbeiter des Museums im Maßstab 1:1 zu porträtieren.

schaustelle-pdm.de

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