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SCHULBAU, Messe, München

SCHULBAU: Die Messe für konkrete Investitionsvolumina

Werden unsere Schulbauten zu technisch aufwendigen Maschinen, welche neuen Erkenntnisse gibt es zum Brandschutz und zum Raumklima, und wie lassen sich Verfahren beim Bau von Schulen beschleunigen? Das internationale Programm der diesjährigen Münchner SCHULBAU Messe für den Bildungsbau am 16. und 17. November 2016 im MVG-Museum gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Architekten und Fachplaner, Schulleiter, Behörden- und Institutionsvertreter, Investoren und Bauunternehmungen sowie die Aussteller mit ihren aktuellen Produktinnovationen haben vielfältige Möglichkeiten des nationalen und internationalen Austauschs.

Milliardenhohe Budgets
In der Landeshauptstadt München hat sich das Budget für den Schulbau gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Experten gehen aktuell von einem Investitionsvolumen von voraussichtlich neun Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 aus. Das zuständige Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München wird deshalb auch auf der SCHULBAU Messe als Kooperationspartner mit einem eigenen Informationsstand vertreten sein, die Veranstaltung am 16. November 2016 eröffnen und am zweiten Tag im Rahmen eines Vortrags aktuelle Schulbauprojekte der Metropole vorstellen.

Netzwerktreffen für Architekten
Gleich am Eröffnungstag diskutieren die Schulbau-Spezialisten zum Thema »Wie lassen sich Verfahren und Vergaben beim Bau von Schulen beschleunigen und zu welchem Preis?«. In diese Runde eingeladen sind Karlheinz Beer, 1. Vorsitzender des BDA Landesverbandes Bayern, Johannes Talhof, Mitgründer und Inhaber des Münchner Büros Hess Talhof Kusmierz Architekten und Stadtplaner, Dr. Thomas Harlfinger, Geschäftsführer der Drees & Sommer GmbH München und Detlev Langer, der Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat der Landeshauptstadt München. »Inklusion im Stadtquartier – am Beispiel München-Freiham« lautet das Thema der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion am zweiten Veranstaltungstag.

Hochkarätiges Programm
Begleitet wird die Messe im MVG Museum darüber hinaus von interessanten Fachvorträgen, Workshops, Ausstellungen und Filmpräsentationen. Professorin Beate Weyland spricht in ihrem Vortrag über das Thema »Beteiligungsprozesse im ländlichen Raum – Phase Null und ihre Folgen« und Professorin Lydia Haack über »Schule braucht Raum«. Auf der Galerie werden von namhaften Architekten verschiedene Workshops angeboten. Die Themen reichen von »Räume als Kommunikatoren entwickeln« über »Textilbeton – Einsatz in Bildungsbauten« bis hin zu »Schulen in Holzmodulbauweise«. Im Rahmen der Ausstellung »Best-Practice-Schulbauten 2012-2016« vom Bund Deutscher Architekten BDA Bayern werden neun beispielgebende Schulbau-Projekte präsentiert, deren Auswahl über eine Fachjury erfolgte. Im veranstaltungseigenen Kino wird ganztägig der Film »Alphabet – Angst oder Liebe?« von Erwin Wagenhofer zu sehen sein.

Trendgeber: Skandinavien
Die finnische Architektin und Pädagogin Pihla Meskanen aus Helsinki beschreibt in ihrem Vortrag das Konzept der weltweit einzigartigen Schule »Arkki - School of Architecture for Children and Youth«, dessen Leiterin sie ist. Aktuelle dänische Schulbau-Architektur wird Martin Roald Schrøder Poulsen, Architekt und Partner beim Büro Smak in Aarhus, vorstellen.

Das komplette Messeprogramm und weitere Informationen finden Sie hier

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